Wilhelmshaven

24.04.2019


Strauchschnitt erhitzt Gemüter


Brutplätze und Büsche und Hecken wurden abgeschnitten und dem Erdboden gleich gemacht. Vom naturnahen Garten ist nicht mehr übrig geblieben. Die Maßnahme an der Schule Voslapp ist laut Stadt die Folge eines Missverständnisses.


Ein trostloses Bild bietet das Pflanzbeet  vor der Grundschule Voslapp. Nicht viel blieb von den vor fünf Jahren gepflanzten Sträuchern.    WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

Ein trostloses Bild bietet das Pflanzbeet vor der Grundschule Voslapp. Nicht viel blieb von den vor fünf Jahren gepflanzten Sträuchern. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Ursula Grosse Bockhorn

Voslapp - Nicht nur WZ-Leser waren ganz erschrocken, als sie Ende März das Gelände der Grundschule Voslapp sahen. „Brutplätze und Büsche und Hecken wurden abgeschnitten und dem Erdboden gleich gemacht“, berichteten sie empört.

Ein Kommunikationspro­blem, räumt Julia Muth, Pressesprecherin der Stadt Wilhelmshaven ein. So kurz sollten die Büsche eigentlich nicht zurückgeschnitten werden.

Vor fünf Jahren war die zuvor pflegeleichte Rasenfläche an der Tiarksstraße naturnah umgestaltet worden. Mit finanzieller Unterstützung der Bürgerstiftung der Sparkasse und tatkräftiger Hilfe von Bürgerarbeitern der Stadt unter Anleitung der Unteren Naturschutzbehörde wurden - wie die WZ damals berichtete - insgesamt 75 heimische Sträucher gepflanzt, gleichzeitig mit einer 150 Meter langen Totholzhecke, die das Schulgelände hinten vom Graben trennte.

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Mittwoch, 24. April. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.