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15.04.2019


Wenn sich die graue Finne in den Wellen tarnt


Schweinwaltage in Wilhelmshaven: Aber wer die Tiere in der Jade am Wochenende vom Südstrand oder von einem Schiffe aus beobachen wollte, musste angesichts der Wetterlage gut eingepackt sein.


Wilfried Berg und Michael Hillmann (v. li.) gaben Tipps, wo Bärbel, Lara, Kathrin und Nina Brandenburg Ausschau nach Schweinswalen halten können.     WZ--Foto:    Gabriel-Jürgens

Wilfried Berg und Michael Hillmann (v. li.) gaben Tipps, wo Bärbel, Lara, Kathrin und Nina Brandenburg Ausschau nach Schweinswalen halten können. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Wilhelmshaven/MH - Der Wind pfiff mitunter ziemlich stark an der Küste entlang. Für Familie Brandenburg allerdings kein Grund, sich diese Möglichkeit entgehen zu lassen. „Wir sind warm angezogen und bleiben geduldig - wir wollen unbedingt einen Schweinswal sehen“, erzählt Bärbel Brandenburg, die gemeinsam mit ihrer Tochter Kathrin sowie den Enkelinnen Lena und Nina mit Ferngläsern vom Südstrand Ausschau nach den Tieren halten.

Dies erweist sich vor allem auch aufgrund des Wellengangs als ziemlich schwierig, da die graue Finne dadurch gut getarnt ist. Von Wilfried Berg und Michael Hillmann von der Arbeitsgruppe „JadeWale“ erhalten sie immer wieder hilfreiche Tipps.

Mit der „Harle Kurier“ und der „Franzius“ ging es von der Flutmole beziehungsweise dem Nassauhafen auf Erkundungsfahrten. Roger Staves vom Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer-Besucherzentrum sprach von einem unglaublichen Tag. „Nachdem sich am Freitag bereits einige Schweinswale direkt am Schiff präsentiert haben und rund zehn Minuten zu sehen waren, übertraf die gestrige Fahrt alles“, schwärmte er. „So viele Sichtungen habe ich noch nie erlebt.“

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Montag, 15. April 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als ePaper