Wilhelmshaven

12.04.2019


Polizei bremst Krachmacher aus


Sechs Stunden legten sich die Beamten auf die Lauer. Sie registrierten 14 Verstöße, die die Zulassung für den Straßenverkehr gefährden.


Viel Arbeit für den Abschleppdienst: Sechs Fahrzeuge   fielen aufgrund ihrer deutlich zu lauten Auspuffanlage auf und werden jetzt von einem amtlich anerkannten Sachverständigen des Tüv begutachtet.  WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

Viel Arbeit für den Abschleppdienst: Sechs Fahrzeuge fielen aufgrund ihrer deutlich zu lauten Auspuffanlage auf und werden jetzt von einem amtlich anerkannten Sachverständigen des Tüv begutachtet. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Michael Hacker

Wilhelmshaven - Sie liefern sich Beschleunigungsrennen, lassen ihre Motoren aufheulen und die Auspuffanlage ordentlich dröhnen: Die illegale Tuning-Szene ist seit längerem im Visier der hiesigen Polizei - am Mittwoch wurden einige von ihnen von der Polizei ausgebremst.

Insgesamt 14 Verstöße registrierten die Beamten der Inspektion Wilhelmshaven/Friesland im Zuge der groß angelegten Verkehrskontrolle ein, die die Zulassung für den Straßenverkehr gefährden - sechs von ihnen werden jetzt von einem amtlich anerkannten Sachverständigen des Tüv begutachtet. Den anderen Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt.

Gemeinsam mit seinen Kollegen hielt er von 16 bis 22 Uhr im gesamten Stadtgebiet Ausschau nach „Posern“ - Autofahrern, die um jeden Preis auffallen wollen. Wer im Verdacht stand, musste den Beamten bis zum Sportforum folgen. Dort folgte die Kontrolle, an der sich auch Experten aus Oldenburg beteiligten.

Da sich immer mehr Bürger bei der Polizei und der Stadt über diese Autofahrer beschwerten, folgte nun erstmals eine Kontrolle in dieser Größenordnung. Die lauteste Auspuffanlage am Mittwoch erreichte 102 Dezibel (dB) - lediglich 80 dB sind erlaubt. „Zum Vergleich: 120 dB entsprechen der Lautstärke eines Düsenjets“, erklärte Bachem.

An den Autos, deren Besitzern die Weiterfahrt untersagt wurde, wurden unter anderem Reifen beanstandet, die nicht zugelassen waren, oder spezielle Alu-Felgen. In einigen Fällen waren die Autos tiefergelegt, da andere Federn verbaut wurden. Auch Verstöße gegen die Anschnallpflicht sowie das Nutzen des Mobiltelefons während der Fahrt wurden registriert.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 12. April 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als ePaper