Wilhelmshaven

10.04.2019


Plädoyer für eine unperfekt schöne Stadt


Marcus Jurk möchte als Oberbürgermeister kein Mann der Verbote sein. Er sieht sich als Impulsgeber mit einem stets offenen Ohr für den Bürgerwillen. Am Montag stellte er sich vor.


Marcus Jurk stellte sich jetzt vor.    WZ-Foto:    Rector

Marcus Jurk stellte sich jetzt vor. WZ-Foto: Rector

 

Von Lutz Rector
Wilhelmshaven - Zielstrebig, offen und direkt - so beschrieb sich Marcus Jurk selbst. Als zehnter von 15 OB-Kandidaten stellte er sich in der Reihe „Eine Stadt entscheidet“ in der Christus- und Garnisonkirche vor.

Gut 50 Zuhörer waren vor Ort, um sich ein persönliches Bild von dem 49-Jährigen zu machen. Im Gespräch mit Moderator Axel Vehn, aber auch bei der Fragerunde des Publikums zeigte sich Jurk um keine Antwort verlegen und bezog auch deutlich Position.

1969 in Wilhelmshaven geboren, sei er ein „Kind des digitalen Zeitalters“. Diese Technik habe ihn, der später auch Informatik studierte, ebenso geprägt wie das Aufwachsen in einem Mehrgenerationenhaus. „Hier habe ich gelernt, wie man miteinander umgeht, nicht nur in der Familie.“ Die Schneekatastrophe von 1979 sei ein Musterbeispiel dafür gewesen, wie sich Menschen gegenseitig helfen und unterstützen. Ehrlichkeit, der offene Umgang untereinander, auch wenn man nicht einer Meinung ist, sowie Gradlinigkeit bezeichnete Jurk als wichtige Werte.

Oberbürgermeister möchte er werden, weil er die „unperfekt schöne Stadt Wilhelmshaven“ liebe. Auch, wenn es ihn als Kommunikationsdesigner beruflich nach Nordrhein-Westfalen verschlagen habe, sei er Wilhelmshaven immer treu geblieben.

 

 


Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Mittwoch, 10. April 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als ePaper.