Wilhelmshaven

25.03.2019


Eine Mohrrübe bleibt eine Mohrrübe


Bei der Landesbühne feierte das Stück "Der Kirschgarten" am Samstag eine gelungene Premiere.


Tanzen lieber und wollen den Verkauf ihres Guts nicht wahrhaben: Heike Clauss und Thomas Marx.  Foto:    Landesbühne

Tanzen lieber und wollen den Verkauf ihres Guts nicht wahrhaben: Heike Clauss und Thomas Marx. Foto: Landesbühne

 

Von Sebastian Urbanczyk

Wilhelmshaven - Mit der Inszenierung von Anton Tschechows „Der Kirschgarten“ servierte Regisseur Sascha Bunge keine wirklich hochklassige, dafür aber eine, ob des eigentlich schwermütigen Themas, durchaus unterhaltsame und vor allem verständliche Theaterkost.

Zu verdanken ist das vor allem einem spielfreudigen Ensemble mit den unterschiedlichsten Charakteren sowie einem pfiffigen Bühnenbild, das bei genauerem Hinschauen die Ereignisse selbst für die, die den Kirschgarten nicht kennen, schon vorwegnimmt. Aber dazu später mehr.

Im Russland um 1900 kehrt die Gutsbesitzerin Andrejewna Ranjewskaja nach fünf Jahren nach Hause zurück. Gespielt von Heike Clauss, muss die Rolle der Hauptprotagonistin an dieser Stelle eine besondere Erwähnung finden. Denn Clauss hatte nach einer Verletzung der Erstbesetzung Aida-Ira El-Eslambouly gerade mal eine Woche Zeit für die Proben. Ihre Darstellung der Gutsbesitzerin ist darum doppelt gut und beachtenswert.

Die nächsten Vorstellungen in Wilhelmshaven sind unter anderem am Freitag, 05.April, 20 Uhr, Sonntag, 12. Mai, 15.30 Uhr und Mittwoch, 15. Mai, 20 Uhr.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Montag, 25. März 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.