Wilhelmshaven

18.03.2019


Video: Hipgnosis-Plattencover - Interview mit Peter Urban und Aubrey Powell


Die Londoner Grafikagentur "Hipgnosis" schuf etliche der berühmtesten Plattencover aller Zeiten. Davon ist eine Auswahl im Küstenmuseum zu sehen.


Freude über die gelungene  Ausstellung: (Bild oben v.li.)  John Colton (Kurator Browse Galery Berlin), Bürgermeister Uwe Reese, Musikmoderator Peter Urban, Aubrey Powell, Michael Diers und Dr. Christina Wawrzinek.                                                          WZ-Foto: Große Bockhorn

Freude über die gelungene Ausstellung: (Bild oben v.li.) John Colton (Kurator Browse Galery Berlin), Bürgermeister Uwe Reese, Musikmoderator Peter Urban, Aubrey Powell, Michael Diers und Dr. Christina Wawrzinek. WZ-Foto: Große Bockhorn


Von Ursula Grosse Bockhorn

Wilhelmshaven - Er ist inzwischen 72 Jahre alt, immer noch in der ganzen Welt unterwegs und für alle, die sich in den späten 60er und 70er Jahren für Rockmusik interessierten, eine Legende: Aubrey Powell, Mitbegründer der Londoner Designagentur Hipgnosis, die zwischen 1968 und 1983 Hunderte Plattencover für legendäre Bands und Musiker wie Pink Floyd, Led Zeppelin, AC/DC, Peter Gabriel oder Paul Mc Cartney schuf.

Und jetzt steht er in der oberen Etage des Küstenmuseums. Dass Hipgnosis mal ganz klein angefangen hat und Powell die selbstentwickelten Fotos in der Badewanne wässern musste, hatte zuvor schon Peter Urban, als Musikredakteur und Moderator des NDR selbst schon eine Legende, schon in seiner Einführung klar gemacht. Und er vermittelt vor allem der Minderheit der jüngeren Besucher, welche Bedeutung Plattencover für die Jugend damals hatten. „Das war wie Weihnachten das Geschenk auspacken.“

Plattencover seien die Kommunikation zwischen Band und Öffentlichkeit gewesen, sagt dann Aubrey Powell. Der Durchbruch kam mit „The dark Side of the Moon“ von Pink Floyd. Mit dem Aufkommen von CD und Musikvideo endete in den frühen 80er Jahren die große Zeit der Plattencover und auch die von Hipgnosis. Die Wege von Thorgerson und Powell trennten sich, Powell wandte sich den Videoclips zu.

Dass Musikgeschichte bislang im Küstenmuseum allenfalls am Rand Erwähnung fand, stellt auch Leiterin Dr. Christina Wawrzinek fest. WTF-Geschäftsführer Michael Diers, der die Ausstellung an die Jade geholt hat, registriert bereits jetzt Interesse im weiten Nordwesten.

Die Ausstellung ist bis zum 30. April, dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr, im Küstenmuseum, Weserstraße 58, zu sehen.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Montag, 18. März 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.