Wilhelmshaven

17.03.2019


Viel Staub um Nichts? - Lkw ärgern Anwohner


Seit der Sperrung der Jachmann-Brücke nutzen Lkw häufiger die Norderneystraße. Die Anwohner ärgern sich dabei über Staub und Lärmbelästigung.


Ärgern sich über zu viel Verkehr und schmutzige Fenster (kleines Foto) in ihrer Straße: Klaus Gerdes (v.li.), Bernd Fiebing, Erwin Vogel, Axel Arnolds, Carolin Fischer und Hildburg Vogel.  WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens/Gerdes/p

Ärgern sich über zu viel Verkehr und schmutzige Fenster (kleines Foto) in ihrer Straße: Klaus Gerdes (v.li.), Bernd Fiebing, Erwin Vogel, Axel Arnolds, Carolin Fischer und Hildburg Vogel. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens/Gerdes/p

 

Von Sebastian Urbanczyk

Heppens - Das Fensterputzen haben Klaus Gerdes und seine Frau fast schon aufgegeben. Gemeinsam wohnen die beiden in Heppens im Alten Deichsweg und derzeit ärgern sie sich gleich über mehrere Probleme - so wie viele ihrer Nachbarn.

Da wäre zum einen das Staubproblem. „Durch das Anfahren und Bremsen der Lkw, die kurze Beschleunigung zur Kreuzung Friesendamm/Norderneystraße, bilden sich Staubwolken, die sich durch die Dynamik bis in das Wohngebiet verbreiten“, sagt Gerdes. „Selten habe ich gesehen, dass ein beladener Lkw die Ladefläche mit der erforderlichen Plane abdeckt.“ Das Ärgernis für die Anwohner scheint groß. Fenster putzen, Autos waschen, Gehwege fegen oder gar Wäsche raushängen - das alles sei zwecklos.

Grund für den häufigen Schwerlastverkehr in diesem Bereich sind die Hafenanlagen von Rhenus Midgard direkt gegenüber. Der Hafendienstleister verlädt auf seinen dortigen Anlangen unter anderem Schüttgut und Baustoffe. „Wenn wir in den Schiffsankünften lesen, dass ein Schiff mit 30.000 Tonnen Splitt kommt, wissen wir schon, worauf wir uns einstellen können“, sagt Gerdes.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Samstag, 16. März 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.