Wilhelmshaven

12.03.2019


Burg Kniphausen wird verkauft


1989/1990 wurde das unter Denkmalschutz stehende Gebäudeensemble komplett saniert. Seither ist die Stadt Wilhelmshaven auch Mieterin des Ahnensaals.


Für viele eines der schönsten Plätze in Wilhelmshaven: Die Burg Kniphausen bei Fedderwarden.    WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

Für viele eines der schönsten Plätze in Wilhelmshaven: Die Burg Kniphausen bei Fedderwarden. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Gerd Abeldt
Wilhelmshaven - Mit der Burg Kniphausen steht eines der beeindruckendsten Baudenkmale in der Stadt Wilhelmshaven zum Verkauf. Wie Oberbürgermeister Andreas Wagner der „Wilhelmshavener Zeitung“ auf Anfrage bestätigte, hat die Eigentümerin, Svenja Hillebrand, die Stadt über ihre Veräußerungsabsichten informiert.

Eine entsprechende Anfrage der WZ im Hause Hillebrand indes blieb bis Redaktionsschluss am Montag unbeantwortet.

„Die Burg Kniphausen ist vermutlich das älteste Gebäude im Stadtgebiet“, sagte Wagner. „Wir haben ein großes Interesse daran, dass die Burg in gute Hände kommt.“ Der Oberbürgermeister signalisierte den Eigentümern die Bereitschaft der Stadt zur Unterstützung. „Wir helfen gern mit zu überlegen, wie die Burg weiterentwickelt werden kann.“

Die Burg Kniphausen wurde im Jahr 1438 am nördlichen Ufer der Maade erbaut. Bauherr Lübbe Onneken sicherte von hieraus die Herrschaft Rüstringen. 1708 beschädigte ein Feuer den Gebäudekomplex schwer. Der bisherige Marstall wurde zur Burg ausgebaut. Zeitweise war der Komplex nahe Fedderwarden Sitz eines Gerichtes, die Gebäude wurden für Wohnzwecke genutzt.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Dienstag, 12. März 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.