Wilhelmshaven

22.02.2019


Mit Satire Wähler an die Urnen bringen


Hat ein Satiriker, der als möglicher Oberbürgermeister kandidiert, auch ernsthafte Antworten auf drängende Fragen der Stadt? Manchmal blieb es bei Andreas Tönjes bei Witzen.


Andreas Tönjes stellte sich in der Christus- und Garnisonkirche vor.        WZ-FOTO:    Grosse Bockhorn

Andreas Tönjes stellte sich in der Christus- und Garnisonkirche vor. WZ-FOTO: Grosse Bockhorn

 

Von Ursula Grosse Bockhorn
Wilhelmshaven - Er ist Hutträger und Hausverwalter, geschiedener Vater von zwei Kindern und er möchte Oberbürgermeister von Wilhelmshaven werden: Andreas Tönjes, der sich am Mittwochabend als zweiter in der Reihe der OB-Kandidaten in der Christus- und Garnisonkirche vorstellte, befragt von der Journalistin Katharina Guleikoff und von Marion Winkel-Fiedelak als Anwältin des Publikums.

Was das ehrenamtliche Ratsmitglied der Partei „Die Partei“ unter anderem von seinen Mitbewerbern unterscheidet, ist die Berufsbezeichnung „Politiker“. Das sei ein ehrbarer Beruf, sagte der Wilhelmshavener, der sich schon als Schüler an der Integrierten Gesamtschule für Politik interessierte und Cartoons über damals agierende Kommunalpolitiker zeichnete. Der etwas andere Blick auf Politik, die Bereitschaft, über sie zu lachen, ist ihm bis heute eigen. Unter dem Stichwort „Satire“ hatte er auch die Bibelstelle im Internet gesucht für die kurze Andacht zu Beginn mit Dina Schulz als Lektorin und Pastor Frank Morgenstern als Prediger. Morgenstern bedankte sich eingangs auch für die Kritik an der Politik-Reihe in der Kirche. Ausdrücklich gestand er jedem Besucher zu, sich nicht an Gebeten und Liedern zu beteiligen und beim Schluss-Segen sitzen zu bleiben.

Andreas Tönjes legte nach der Begrüßung dann allerdings gleich Wert auf die Unterscheidung, zwischen Spaß und Satire. Satire lege den Finger in die Wunde, da könne man sich am Ende am Lachen verschlucken.

 

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 22. Februar 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.