Wilhelmshaven

22.02.2019


Zartes Pflänzchen verhindert die Grodendamm-Öffnung


Die "Schraubige Salde" verträgt es nicht, wenn das Salzwasser aus dem Großen Hafen in den Banter See geleitet würde. Das wäre bei einer Öffnung des Grodendammes aber der Fall.


So sieht sie aus, die „Schraubige Salde“ (Ruppia cirrhosa), die nicht übermäßig  Salz verträgt.    Foto: Kristian Peters/p

So sieht sie aus, die "Schraubige Salde" (Ruppia cirrhosa), die nicht übermäßig Salz verträgt. Foto: Kristian Peters/p

 

Von Maik Michalski
Wilhelmshaven - Die Öffnung des Grodendammes als Trennung zwischen dem ehemaligen Kriegshafenbecken „Banter See“ und dem Großen Hafen dürfte vom Tisch sein. Diese Maßnahme war in politischen Gremien in zweierlei Hinsicht diskutiert worden - zum einen, um den Salzgehalt in dem mit Süßwasser gefülltem Banter See zu erhöhen und damit einer möglichen Blaualgenblüte durch Cyanobakterien entgegenzuwirken, zum anderen hätte eine Verbindung zum Beispiel über eine Klappbrücke den touristischen Reiz des Banter Sees noch weiter erhöht.

Im Rat der Stadt wurde die Aktualisierung des gewässerökologischen Gutachtens beschlossen. Ein Ergebnis des Gutachtens ist es, dass die schützenswerte „Schraubige Salde“ - eine ausdauernde, immergrüne Wasserpflanze - eine Grodendammöffnung nicht überleben würde, da die Pflanze zu viel Salz nicht vertragen würde.

Der Banter See ist an sich artenarm, wie es ­typisch für ein mit Brackwasser gefülltes Gewässer ist.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 22. Februar 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.