Wilhelmshaven

21.02.2019


Marinekameradin bei Einlauffeier missbraucht


Das Oldenburger Landgericht spricht eine 36-Jährige schuldig. Sie hat an das Opfer ein Schmerzensgeld gezahlt. Es folgt eine Verhandlung am Truppendienstgericht.


DPA-Foto: Ebener

DPA-Foto: Ebener

 

Wilhelmshaven/Oldenburg/fjh - Wegen sexueller Nötigung hat das Landgericht Oldenburg gestern in zweiter Instanz eine 36-jährige Vorgesetzte der Marine schuldig gesprochen. Die Frau wurde verwarnt mit Strafvorbehalt. Das heißt: Bei weiteren Vorkommnissen in den kommenden Jahren wird sie verurteilt.

Das Landgericht hob mit dem Urteil auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Freispruch des Amtsgerichtes Wilhelmshaven auf.

Die Angeklagte hat nach Feststellung des Gerichts auf einer Fregatte eine Kameradin sexuell missbraucht. Das geschah während der Einlauffeier bei einer Rückkehr aus dem Ausland. Dabei soll es zu einem „Trichtersaufen“ gekommen sein. Dazu steckt man sich einen Trichter in den Hals und füllt diesen literweise mit Bier. Die danach stark betrunkene Angeklagte schnappte sich eine Kameradin, drückte diese an die Reling und missbrauchte sie. Andere Kameraden sollen das verfolgt und applaudiert haben.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Donnerstag, 21. Februar 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.