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Wilhelmshaven

11.02.2019


Zeitreise und Gesellschaftskritik


Reinhold Beckmann war mit seiner Band im Pumpwerk. Er pärsentierte sich als großer Junge mit einer ordentlichen Portion Humor.


Reinhold Beckmann präsentierte sich als großer Junge voller Humor. aber auch gesellschaftskritisch. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Henning Karrasch

Wilhelmshaven - Reinhold Beckmann und seine Band besuchten bereits zum vierten Mal das Kulturzentrum Pumpwerk. Das Publikum war auch diesmal begeistert von der großen Spielfreude und der scheinbaren Leichtigkeit, mit der die Songs des neuen Albums „Freispiel“ interpretiert wurden.

Der Sänger, den meisten wohl als Fernsehmoderator bekannt, erinnerte dabei an seine rebellische Jugend im erzkatholischen Twistringen südlich von Bremen. Er sah aber auch in die Zukunft, indem er sang „Das Beste kommt noch“. Die Auswahl lag dabei irgendwo zwischen der Anschaffung eines treudoofen Hundes und dem Gang ins Kloster. Reinhold Beckmanns Hoffnung war aber eindeutig „vielleicht kommst du ja mit“.

Er ließ offen, ob er dabei an „Merle, Perle aus Brake“ dachte. Dieser Jugendliebe hatte er einen bewegten Rocksong gewidmet. Sie verdanke ihm ihr Tattoo kurz unterhalb der Bikinihose. Denn sie hatte nach einem Strandbesuch auf dem Autositz Platz genommen, auf dem ein Zweimarkstück in der Sonne glühte.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Montag, 11. Februar 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.