Friesland

08.02.2019


Grundstücksmarkt: Schortens schwimmt gegen den Strom


Der Preis für Bauland ist im Landkreis Friesland wieder gestiegen. Varel führt das Ranking wie im Vorjahr deutlich an. Beliebt sind weiterhin Ein- und Zweifamilienhäuser.


Im Normannenviertel in Jever haben sich einige Bürger ihren Traum von den eigenen vier Wänden bereits erfüllt. Der Preis für Bauland in der Marienstadt ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben.  WZ-Foto:    Lübbe

Im Normannenviertel in Jever haben sich einige Bürger ihren Traum von den eigenen vier Wänden bereits erfüllt. Der Preis für Bauland in der Marienstadt ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. WZ-Foto: Lübbe

 

Von Michael Hacker
Friesland/Aurich - Das Bauen im Landkreis Friesland ist im Vergleich zum Jahr 2017 erneut teurer geworden. Während die Preise in den meisten Kommunen gestiegen sind, lagen die Kosten in Schortens im vergangenen Jahr unter dem Vorjahreswert.

Im Mittel 65 Euro pro Quadratmeter (inklusive Erschließungskosten) mussten Bauherren dort in die Hand nehmen (2017: 69 Euro/Quadratmeter). In Jever blieb der Preis mit 94 Euro/Quadratmeter konstant. Varel bleibt weiterhin an der Spitze. Dort lag der Preis pro Quadratmeter im Mittel bei 115 Euro (2017: 105 Euro).

Für die Gemeinde Sande konnten bei der Präsentation aus dem aktuellen Bericht des Gutachterausschusses des Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) über die Entwicklung des Grundstücksmarktes im Raum Ost-Friesland/Wilhelmshaven im Jahre 2018 gestern in Aurich keine Angaben gemacht werden. Grund dafür seien die zu geringen Zahlen in Verbindung mit den Datenschutzrichtlinien, wie Martin Homes von der LGLN-Regionaldirektion erklärte. Das günstigste Bauland für Eigenheimbauer im Landkreis gibt es erneut in Bockhorn mit durchschnittlich 51 Euro/Quadratmeter.

Insgesamt ist der durchschnittliche Preis in Friesland bei 74 Euro/Quadratmeter (2017: 72 Euro/Quadratmeter) leicht gestiegen. Wangerooge fehlt in dem vergleich, da Bauland auf den ostfriesischen Inseln deutlich über dem Preisniveau des Festlandes liegt. Laut Gutachterausschuss, der die Bodenrichtwerte für Bauland sowie Verkaufsverträge für land- und forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke zum Stichtag 31. Dezember 2018 ermittelt hat, lag die Gesamtzahl der Verkaufsverträge im Raum Ems-Jade bei 11 698 (2017: 12 028). Dennoch legten die Umsätze um einen Prozent auf 1,91 Millionen Euro zu.

Mehr Informationen unter www.gag.niedersachsen.de

 

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 8. Februar 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.