Friesland

10.01.2019


Wangerooge: 85 Prozent vom Strand weg


Sturmtief "Benjamin" hat auch in Friesland Spuren hinterlassen.


Steine statt Sand: Das Sturmtief hat den Strand in Hooksiel entschärft.     Foto: Schäfermeier /P

Steine statt Sand: Das Sturmtief hat den Strand in Hooksiel entschärft. Foto: Schäfermeier /P

 

Wangerland/Wangerooge/mh/jm/ - Starke Winde, Hochwasser und reichlich Regen: Das Sturmtief „Benjamin“ hat in den vergangenen Tagen mitunter deutliche Spuren an der Nordseeküste hinterlassen. Besonders die Insel Wangerooge hat die Auswirkungen zu spüren bekommen.

Laut Insel-Bürgermeister Marcel Fangohr sei der größte Schaden am Strand entstanden: „In der Breite sind ungefähr 85 Prozent vom Strand weg“, so Fangohr. Zudem wurden Teile des Deckwerks freigelegt und die Nord-Ost-Dünen beschädigt.

Zeitweise mussten die Deichscharte geschlossen und der Schiff- und Flugverkehr eingestellt werden. Den entstandenen Schaden schätzt Fangohr auf 100 000 Euro. „Durch kleinere zusätzliche Stürme in der Vergangenheit und naher Zukunft werden wir insgesamt wohl bei 300 000 Euro landen“, schätzt Fangohr.

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Auch in der Gemeinde Wangerland werden die Spuren noch mehrere Tage oder Wochen sichtbar sein. Zwar seien größere Schäden nicht bekannt, wie Friedo Gerdes von der Wangerland Touristik GmbH (WTG), auf Nachfrage der „Wilhelmshavener Zeitung“ erklärte, allerdings sei „die Wanne in Schillig“ vollgelaufen. „Der tiefere Teil des Campingplatzes steht komplett unter Wasser und dieses fließt auch mit der Ebbe nicht wieder ab“, so Gerdes.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Donnerstag, 10. Januar 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.