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Wilhelmshaven

14.12.2018


"Wir sind doch alle eine Bundeswehr"


Anfang November ist bei der Nato-Übung in Norwegen ein deutscher Soldat bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Die Besatzung der Fregatte 125 will jetzt helfen.


Haben die Spendenaktion ins Leben gerufen:  Oberbootsmann Gordon Breidenbach (v.li.), Obermaat Michel Rettig und Oberleutnant zur See Lisa Becker.  WZ-Foto:    Urbanczyk

Haben die Spendenaktion ins Leben gerufen: Oberbootsmann Gordon Breidenbach (v.li.), Obermaat Michel Rettig und Oberleutnant zur See Lisa Becker. WZ-Foto: Urbanczyk

 

Von Sebastian Urbanczyk

Wilhelmshaven - In der hiesigen Presse ist er fast untergegangen. Der Tod eines deutschen Soldaten während der Nato-Übung „Trident Juncture“ in Norwegen am 9. November. Das Schicksal des Oberstabsgefreiten - stationiert im bayerischen Bischofswiesen bei der 5.

Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 232 - hat auch die Soldaten hier in Wilhelmshaven bewegt.

„Wir gehören der Einheit zwar nicht an und haben selbst auch nicht an der Übung teilgenommen, aber wir sind doch alle eine Bundeswehr. Auch über die Grenzen der einzelnen Teilstreitkräfte hinaus“, sagt Obermaat Michel Rettig. Schließlich würden alle ein und demselben Land dienen. Rettig, Oberbootsmann Gordon Breidenbach und Oberleutnant zur See Lisa Becker gehören der Bravo-Besatzung der Fregatte 125 an und haben gemeinsam die Spendenaktion Anfang der Woche ins Leben gerufen. Unterstützen wollen die drei Marinesoldaten damit die junge Frau und das vierjährige Kind des gefallenen Soldaten. „Wir sind selbst Familienväter, von daher ist uns das Ganze sehr nah gegangen.“ Was wäre, wenn wir einmal nicht nach einem Einsatz nach Hause zurückkehren würden, haben sich die Marinesoldaten gefragt.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 14. Dezember 2018. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.