Friesland

04.12.2018


93 Klagen von Kassen gegen Friesland-Kliniken


Ein Urteil des Bundessozialgerichtes hat eine Klagewelle ausgelöst. Frank Germeroth hält die Rückforderung von Schlaganfall-Behandlungskosten für unbegründet.


Das Nordwest-Krankenhaus in Sanderbusch. WZ-Foto: Bilddienst

Das Nordwest-Krankenhaus in Sanderbusch. WZ-Foto: Bilddienst

 

Von Gerd Abeldt

Sanderbusch - Ein Urteil des Bundessozialgerichtes (BSG) hat zu erheblichen Verunsicherungen bei Schlaganfallpatienten geführt. Auch die „Friesland-Kliniken“ werden derzeit von Krankenkassen mit Klagen überzogen, bestätigt Krankenhaus-Geschäftsführer, Frank Germeroth auf Anfrage der WZ.

Aber die Patienten vor Ort bräuchten sich keine Sorgen machen: „Die Schlaganfallversorgung am Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch ist nicht gefährdet“.

Das BSG hatte im Juni dieses Jahres die strukturellen Voraussetzungen für eine neurologische Komplexbehandlung neu festgelegt. Danach müssen Schlaganfall-Patienten bei Bedarf in maximal 30 Minuten in eine neurochirurgische Spezialklinik verlegt werden können. Erste Anlaufstelle für Schlaganfall-Patienten in der ganzen Region ist das Schlaganfall-Zentrum, die „Stroke Unit“, am NWK mit zehn Betten, in der jährlich über Tausend Schlaganfälle diagnostiziert, überwacht, behandelt und frührehabilitiert werden. „Unsere Stroke hat in der Region und darüber hinaus einen sehr hohen Stellenwert“, sagt Germeroth. „Zuletzt haben wir in ein komplett neues Labor investiert, mit dem wir seit November die Möglichkeit haben, Blutgerinnsel aus den Blutbahnen zu entfernen.“

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Dienstag, 4. Dezember 2018. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper