Wilhelmshaven

30.11.2018


Bürger bekommen ihre Gebühren zurück


Die Gebühren werden alle drei Jahre neu berechnet. Insgesamt spart ein Musterhaushalt im Jahr rund zehn Euro.


Die Veränderungen: Basis für die Berechnung ist ein Einfamilienhaus, vier Personen , 160 Kubikmeter Abwasser, 200 Qua­dratmeter befestigte Fläche, eine Mülltonne (120 Liter ohne Hol- und Bringdienst) sowie   20 Meter Grundstücksfront.   Foto:    Muth

Die Veränderungen: Basis für die Berechnung ist ein Einfamilienhaus, vier Personen , 160 Kubikmeter Abwasser, 200 Qua­dratmeter befestigte Fläche, eine Mülltonne (120 Liter ohne Hol- und Bringdienst) sowie 20 Meter Grundstücksfront. Foto: Muth

 

Von Maik Michalski

Wilhelmshaven - Auf dem Konto der Technische Betriebe Wilhelmshaven, der unter anderem für die Abfallentsorgung und das Kanalsystem zuständig ist, liegen mehr als zehn Millionen Euro zu viel gezahlter Gelder der Gebührenzahler, also der Bürger.

Das liegt zum einen daran, dass Gelder für Investitionen noch nicht abgefordert wurden oder es Mehreinnahmen zum Beispiel aus dem Vertrag über die Schmutzwasserbeseitigung mit der Stadt Schortens gab, wie Stadtbaurat Oliver Leinert im Rat der Stadt sagte. „Wir geben die Gebühren an die Bürger zurück“, ergänzte Michael von den Berg, Sprecher der Gruppe Grün-Unabhängig-Sozial (GUS) und Vorsitzender des Betriebsausschusses TBW. Die Gebührensätze werden laut Angaben des Stadtbaurates alle drei Jahre neu berechnet und somit angepasst.

Der Rat der Stadt verabschiedete in seiner Sitzung am Mittwoch mehrere Satzungsanpassungen für Gebühren. Beim Restabfall sinkt der Gebührentarif um 2,16 Euro bei einem Müllbehälter mit 120 Litern Fassungsvermögen (ohne Hol- und Bringdienst). Anders sieht es beim Bioabfall aus. Die Gebühr für 120 Liter steigt um 2,52 Euro.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 30. November 2018. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.