Wilhelmshaven

06.11.2018


Bekannten der Ex-Frau mit Faustschlag niedergestreckt


Ein Wilhelmshavener steht wegen Körperverletzung und Verstoß gegen das Gewaltschutzgesetz vor Gericht.


DPA-Foto: Ebener

DPA-Foto: Ebener

 

Wilhelmshaven/fjh/ - Wegen vorsätzlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Gewaltschutzgesetz muss sich seit gestern ein 35 Jahre alter Mann aus Wilhelmshaven in einer Berufungsverhandlung vor dem Oldenburger Landgericht verantworten.

Dem Angeklagten, der aus dem Libanon stammt, wird vorgeworfen, am 18. Dezember vorigen Jahres auf offener Straße in Wilhelmshaven einen Landsmann mit einem gezielten und wuchtigen Faustschlag niedergestreckt zu haben. Der Angeklagte war nach islamischen Recht mit einer Frau verheiratet, die mit dem Opfer der Faustschlag-Attacke gut bekannt gewesen sein soll. Nach der Trennung war es häufiger zu Streitigkeiten zwischen dem Angeklagten und dem Bekanntenkreis der Frau gekommen.

Auch eine Messerstecherei, bei der der Angeklagte selbst nicht unerheblich verletzt worden war, hatte die Streitigkeiten angeheizt. Die Gerichte sahen in allem in erster Linie den Angeklagten als Verursacher. Deswegen ordnete das Familiengericht in Wilhelmshaven nach dem Gewaltschutzgesetz an, dass der Angeklagte fortan zu seiner Ex-Frau und deren Bekanntenkreis einen Mindestabstand von 50 Metern einhalten muss.

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der „Wilhelmshavener Zeitung“ von Montag, 5. November. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.