Friesland

04.11.2018


Totalschaden durch trockene Torfinsel?


Das Haus von Friedrich Janßen in Neustadtgödens droht einzustürzen. Das Gebäude ist nicht bewohnbar. Erbaut wurde es 1953/54 von Janßens Eltern.


Breite Risse in den Außenwänden und ein schief stehender Giebel zeigen die drohende Einsturzgefahr des Hauses von Friedrich Janßen.    Foto:    Lehmann

Breite Risse in den Außenwänden und ein schief stehender Giebel zeigen die drohende Einsturzgefahr des Hauses von Friedrich Janßen. Foto: Lehmann

 

Von Manfred Lehmann

Neustadtgödens - „Alles ist dahin. Was mache ich jetzt nur?“ Diese Frage stellt sich der Neustadtgödenser Friedrich Janßen (77), dessen von seinem Sohn acht Jahre lang bewohntes Haus in der Grodenstraße/Ecke Ostlandstraße vor gut zwei Monaten plötzlich große Risse im Mauerwerk aufwies und einzustürzen drohte.

Seitdem ist es unbewohnbar, der nordwestliche Giebel neigt sich immer noch weiter, die Risse werden breiter. Als Sofortmaßnahme wird eine Absperrung notwendig, damit spielende Kinder oder andere Personen, die das Grundstück betreten, nicht zu Schaden kommen.

Das Haus wurde von Janßens Eltern 1953/54 als eines der ersten zehn Häuser der „Gräfin-von-Wedel-Siedlung“ erbaut. Es handelt sich um ein für damalige Verhältnisse typisches Siedlungshaus im ersten Neubaugebiet der bis 1972 selbstständigen Gemeinde Gödens. Das Grundstück wurde für 99 Jahre auf Erbpacht vergeben. Eine Rechtsform, die 1990 mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch zwar abgeschafft wurde, alte Verträge jedoch bestehen ließ.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der „Wilhelmshavener Zeitung“ von Samstag, 3. November. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.