Wilhelmshaven

14.10.2018


Zwei Tonnen Kokain in Gefrorenem geschmuggelt


Der Hauptangeklagte belastet seine Mitangeklagten schwer. Vor Gericht stehen sechs Männer aus der Jadestadt, den Niederlanden und Estland.


DPA-Foto: Ebener

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Von Franz-Josef Höffmann
Wilhelmshaven/Oldenburg - Der Drogenprozess gegen die sechs Männer aus Wilhelmshaven, den Niederlanden und Estland, die sich wegen des Schmuggels von zwei Tonnen Kokain vor dem Landgericht verantworten müssen, dauert viel länger als geplant.

Das Verfahren ist bis Ende März 2019 terminiert. Zu Beginn des Verfahrens war den Angeklagten mitgeteilt worden, was sie bei einem Schuldspruch an Strafe zu erwarten hätten. Danach sollte der Hauptangeklagte für zwölf Jahre ins Gefängnis. Geständnisse könnten das Strafmaß aber reduzieren.

Der Hauptangeklagte, der nicht für zwölf Jahre ins Gefängnis will, trat dann die Flucht nach vorne an. Er hatte sich umfassend zu den Vorwürfen geäußert. Das hatte sechs Verhandlungstage in Anspruch genommen. Der Hauptangeklagte möchte in den Genuss der Kronzeugenregelung kommen. So etwas wirkt sich ganz erheblich auf das Strafmaß aus. Ziel des Hauptangeklagten sind acht Jahre Gefängnis. Im Rahmen seiner „Lebensbeichte“ hatte dieser Angeklagte dann die fünf Mitangeklagten schwer belastet.

 

 

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