Friesland

12.10.2018


Energiefragen mit "Wohlfühlmodell" beantworten


Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies sprach bei der Diskussionsrunde im Graf-Anton-Günther-Saal über Wasserstoff und die Energiewende.


Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) sprach in Jever vor vielen Interessierten über Wasserstoff und die Energiewende.    WZ-Foto:    Lübbe

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) sprach in Jever vor vielen Interessierten über Wasserstoff und die Energiewende. WZ-Foto: Lübbe

 

Jever/wan - André Reichert, Vorsitzender der jeverschen SPD, musste am Mittwochabend viele Stühle schleppen. Mit so vielen Besuchern im Graf-Anton-Günther-Saal hatte er nicht gerechnet. Und es kamen nicht nur Parteifreunde. Es ging um ein Thema von großem allgemeinen Interesse: Wasserstoff und Energiewende.

Dazu sprach Olaf Lies als zuständiger Landesminister für Umwelt und Energie. Zunächst ging er auf Details aus dem jüngsten Bericht des Weltklimarats ein und hob hervor, dass die Zunahme der Erderwärmung nicht so sehr ins Auge springe, die Zahl der Wetterextreme um so mehr. Dem nassen Langzeittief von 2017 sei das diesjährige Langzeithoch mit Dürre gefolgt. Unzweifelhaft sei dabei als wesentliche Ursache die Zunahme der Emissionen von Kohlendioxid.

Eine Verzichtsdebatte sei jedoch nicht hilfreich, vielmehr müsse ein „Wohlfühlmodell“ entwickelt werden, um den Verbund von Wachstum, Wohlstand und Klimaschutz unter einen Hut zu kriegen. „Und wir in Niedersachsen sollten dabei Modell und Motor sein“, appellierte der SPD-Politiker ans Publikum. Die Energiewende werde in Deutschland zu einseitig angegangen, indem man fossilen Strom einfach nur durch Erneuerbare Energien ersetzen wolle. Im Jahr 2020 drohe mit dem Abschalten der letzten Atomkraftwerke sogar eine Stromlücke.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der „Wilhelmshavener Zeitung“ von Freitag, 12. Oktober. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.