Wilhelmshaven

14.09.2018


Weltraumfahrt: Wenn Teamgeist zündet


Dr. Wiebke Endres, Studiendirektorin am Neuen Gymnasium, besuchte ein Lehrer-Seminar am Space- and Rocket-Center in Huntsville/Alabama. Sie schildert ihre Einrücke:


Im Weltraum liegt die Zukunft. Das erfuhr jetzt Dr. Wiebke Endres, Studiendirektorin am Neuen Gymnasium, während einer Lehrerfortbildung in Huntsville im US-Staat Alabama und bediente die Knöpfe im Modell einer Raumstation. Foto: Endres

Im Weltraum liegt die Zukunft. Das erfuhr jetzt Dr. Wiebke Endres, Studiendirektorin am Neuen Gymnasium, während einer Lehrerfortbildung in Huntsville im US-Staat Alabama und bediente die Knöpfe im Modell einer Raumstation. Foto: Endres

 

Von Dr. Christina Randig
WZ: Sie flogen jetzt in die USA, nach Alabama, um dort am „Space and Rocket Centre“ an einer Fortbildung für raumfahrtbegeisterte Lehrer und Lehrerinnen teilzunehmen. Wie kam es dazu?

Endres: In den zurückliegenden Jahren engagierte ich mich in europäischen Austauschprojekten.

In Danzig hatte mir eine Kollegin ein Bild von sich im legendären blauen Overall der NASA gezeigt. Sie berichtete begeistert von einem Fortbildungsprogramm für MINT-Lehrkräfte (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), in dem sie die Raumfahrt hautnah erlebt hatte. Da wurde ein Kindheitstraum greifbar, und für mich stand fest, dass ich mich für die Teilnahme dabei bewerben würde.

WZ: Woher kamen die anderen Lehrer, die sich bewarben?

Endres: Es hatten sich mehr als 5000 MINT-Lehrkräfte beworben, teilweise sogar schon zum wiederholten Male. 108 waren nun vor Ort und erlebten in Kleingruppen eine spektakuläre Woche! Die Lehrkräfte kamen von überall auf der Welt - ein Großteil aus den USA, eine kleine Gruppe aus Europa, wobei ich die einzige Deutsche war, Malaysia, Nigeria, Vietnam, Chile, Brasilien? Sich so global über schulische Bildung austauschen zu können, das war für mich ein besonderes Erlebnis und veränderte zugleich auch meine Sichtweise auf meine Profession als Lehrerin.

[...]

WZ: Welche Themen standen in Huntsville auf dem Programm?

Endres: Das Programm startete um 7.15 Uhr morgens und endete zwischen 20 und 21 Uhr am Abend. Neben Vorlesungen ehemaliger Space-Shuttle-Piloten und NASA-Ingenieure hatten wir vor allem „Mission-Training“. In Nachbauten von ISS, Space Shuttle bzw. Altair und Orbiter hatten wir Simulationen, welche mehrere Stunden dauerten. Daneben hatten wir aber auch physisches Training, sei es im 4-Achsen Simulator - da ist mir übrigens schlecht geworden, da es direkt nach dem Burger-Mittagessen war - oder aber beim Training von Wasserlandungen. Ich glaube, wir alle wurden stets an und über unsere Grenzen geführt - eine tolle Erfahrung!

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 14. September. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.