Wilhelmshaven

09.08.2018


Ist Breitmaulnashorn "Tsavo" in einem Zelt bestens aufgehoben?


Der Circus Krone gab Wilhelmshavener Grünen Einblick in Tierhaltung. Es gibt regelmäßig Kontrollen der Veterinärämter.


Der Tierschutzbeauftragte des Circus Krone, Frank Keller (Mitte), erläuterte den Vertretern der Grünen, Michael von den Berg (li.) und Ulf Berner, die Lebensbedingungen der Tiere im Unternehmen.      WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

Der Tierschutzbeauftragte des Circus Krone, Frank Keller (Mitte), erläuterte den Vertretern der Grünen, Michael von den Berg (li.) und Ulf Berner, die Lebensbedingungen der Tiere im Unternehmen. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Ursula Grosse Bockhorn

Wilhelmshaven - Nashornbulle „Tsavo“ liegt in seinem Zelt und lässt sich einfach nicht nach draußen locken. 44 Jahre alt ist das Prachtexemplar eines Breitmaulnashorns. In freier Wildbahn sei diese Art längst ausgerottet, weiß Frank Keller, Tierschutzbeauftragter des Circus Krone, zu berichten.

Allein für das Horn würden Liebhaber 700 000 Euro zahlen. Das wecke Jagdeifer von bedenkenlosen Wilderern.

Arten zu erhalten: Das gehört für Keller zu den Aufgaben eines Zirkus. Und: Menschen den respektvollen Umgang mit Tieren vor Augen zu führen, ihnen zugleich aber auch die Begegnung mit exotischen Tieren zu ermöglichen. Dass der Circus Krone diese Aufgaben verantwortungsvoll und vorbildlich wahrnehme, wollte Keller gestern den Wilhelmshavener Grünen, vertreten durch den Kreisvorsitzenden Ulf Berner und Fraktionssprecher Michael von den Berg, demonstrieren. „Wir haben nichts zu verbergen“, betonte Keller. So habe der Zirkus alle politischen Gruppierungen zum Austausch eingeladen. Er freue sich, dass die Grünen der Einladung gefolgt seien.

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" vom Donnerstag, 9. August 2018. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper