Wilhelmshaven

07.08.2018


Fregatte "Lübeck" in die Ägäis aufgebrochen


Die 170-köpfige Besatzung nimmt für den Ägäis-Einsatz noch weiteres Personal an Bord. Im ersten Halbjahr 2018 sind mehr Flüchtlinge über die östliche Mittelmeerroute gekommen.


Unter dem blau-weißen Nato-Wappen am Schornstein der „Lübeck“ steht  „Concordia domi foris pax“ („Eintracht innen, draußen Friede“) . Dieser lateinische Spruch findet sich am bekannten Holstentor in der Patenstadt Lübeck.   WZ-Foto:    Lübbe

Unter dem blau-weißen Nato-Wappen am Schornstein der"Lübeck" steht "Concordia domi foris pax" ("Eintracht innen, draußen Friede") . Dieser lateinische Spruch findet sich am bekannten Holstentor in der Patenstadt Lübeck. WZ-Foto: Lübbe

Von Michael Halama

Wilhelmshaven - Zum geplanten Ablegen der „Lübeck“ um 10 Uhr hätte es das Heeresmusikkorps Hannover gestern kaum geschafft - ein Stau verzögerte die pünktliche Ankunft der Musiker in Wilhelmshaven. Weil aber zwei Marineschlepper erst einem anderen Schiff assistieren mussten, zog sich das Abschiednehmen für die „Lübeck“ etwas in die Länge - und wurde dann musikalisch versüßt.

Unter dem Kommando von Fregattenkapitän Christoph Sallermann (44) wird die rund 170-köpfige Besatzung die kommenden Monate in der Ägäis als Teil des Ständigen Nato-Marineverbands 2 (Standing Nato Maritime Group 2/SNMG 2) operieren. „Ich freue mich auf die Seefahrt mit diesem tollen Schiff und seiner tollen Besatzung“, sagte der Kommandant kurz vor dem Ablegen. Für ihn geht es nun zum ersten Mal in diesen Einsatz, während die „Lübeck“ bereits 2017 für drei Monate mit der SNMG 2 als Führungsschiff in der Ägäis gefahren ist. „Die Zusammenarbeit und der Austausch mit Angehörigen unserer Partnernationen wird sicherlich erneut eine Bereicherung für die Besatzung sein.“

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" vom Dienstag, 7. August. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper