Wilhelmshaven

11.07.2018


Kriminelle Familien-Clans auch in der Jadestadt aktiv


Laut Auskunft des Landeskriminalamtes gibt es 53 Verfahren mit Tatort in Wilhelmshaven und bei denen sogenannte M-Kurden beteiligt waren.


WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Maik Michalski
Wilhelmshaven - Die Polizei hat kriminelle Familien-Clans ins Visier genommen und bündelt die Kräfte. Die Stadt Wilhelmshaven gehörte in den beiden vergangenen Jahren zu den Top-10-Orten in Niedersachsen was die Zahl der Verfahren angeht, bei denen Tatverdächtigte und Beschuldigte ihren Wohnsitz in Wilhelmshaven hatten oder bei denen der Tatort in der Jadestadt lag.

Im Mittelpunkt der landesweiten Ermittlungen stehen kriminelle Angehörige der Mhallamiye-Kurden, da diese nach Angaben der Polizei in den Vorjahren durch öffentlichkeitswirksame Straftaten besonders aufgefallen sind. Die Polizei setzt auf ein einheitliches und effizientes Vorgehen vor allem gegen kriminellen Kurden, kurz M-Kurden. Das sei das Ziel einer seit März umgesetzten Landesrahmenkonzeption (die WZ berichtete).

Dabei geht es unter anderem darum, konsequent gegen jegliche Form von Kriminalität der Clans vorzugehen. Verwendete Autos der Clan-Mitglieder sollen beschlagnahmt und durch Verbrechen erlangtes Vermögen abgeschöpft werden.

In der polizeilichen Kriminalstatistik in Niedersachsen werden zwar Daten zu einer ethnischen Angehörigkeit von Straftätern und Tatverdächtigen nicht erfasst und können daher auch nicht ausgewertet werden. Dennoch befasst sich die Polizei im Zuge der polizeilichen Schwerpunktsetzung seit 2013 mit kriminellen Clanstrukturen. Für das Jahr 2017 gab es für die Mhallamiye eine landesweite Sonderauswertung. Dies bestätigte das Landeskriminalamt auf Anfrage der WZ.

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" vom Mittwoch, 11. Juli 2018. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.