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Wilhelmshaven

20.06.2018


Heppenser spendet 130.000 Euro


Der 74-Jährige gibt zudem jeweils 50.000 Euro an die DGzRS und den Nabu sowie 30.000 Euro an das Kinderhospiz.


Angelika Reichelt (von links), Lisa Garling und Irene Müller vom Kinder- und Jugendhospiz freuten sich über die großzügige Spende in Höhe von 30 000 Euro, die  Robert Bormann ihnen gestern überreichte.   WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

Angelika Reichelt (von links), Lisa Garling und Irene Müller vom Kinder- und Jugendhospiz freuten sich über die großzügige Spende in Höhe von 30.000 Euro, die Robert Bormann ihnen gestern überreichte. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Meike Hinze
Wilhelmshaven - Das Haus im Maadetal kam Robert Bormann nach dem Tod seiner Frau Rosa im Oktober vergangenen Jahres viel zu groß vor. Was sollte er mit so viel Platz, mit dem Garten und den Räumen, an denen so viele Erinnerungen hingen? Der 74-Jährige entschied sich, das Haus zu verkaufen.

Er zog in eine Wohnung in Heppens, rangierte nach einem Gespräch mit seinen Söhnen vieles aus, das er nicht mehr gebrauchen konnte. „Dabei kam eine ordentliche Summe zusammen“, sagt er.

Doch anstatt das Geld anzulegen oder sich selbst etwas Schönes zu gönnen, entschied sich Robert Bormann, insgesamt 130.000 Euro an drei Empfänger zu spenden. Gestern überreichte er einen symbolischen Scheck an das Kinder- und Jugendhospiz Joshuas Engelreich. Mit 30.000 Euro unterstützt er die Einrichtung in der Kurt-Schumacher-Straße.

Der 74-Jährige hat nun noch zwei weitere Spendenübergaben vor sich: 50.000 Euro gehen an die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Mit weiteren 50.000 Euro möchte er gemeinsamen mit dem Naturschutzbund Nabu Bäume für eine Streuobstwiese und insektenfreundliche Büsche pflanzen. „Wozu soll ich das Geld horten?“, antwortete Robert Bormann gestern auf die Frage, wieso er sich für solch große Spenden entschieden hat. Er selbst brauche es nicht, da wolle er jetzt etwas Gutes damit tun.

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Wilhelmshavener Zeitung vom Mittwoch, 20. Juni 2018. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.