Wilhelmshaven

15.06.2018


Wilhelmshavener schmuggelten "tonnenweise" Kokain ins Land


Sechs Männer aus Wilhelmshaven, den Niederlanden und Estland sind angeklagt. Der Hauptangeklagte belastet seine Mitangeklagten schwer.


DPA-Foto: Ebener

DPA-Foto: Ebener

 

Wilhelmshaven/Oldenburg/fjh - Im Prozess vor dem Oldenburger Landgericht gegen die sechs Männer aus Wilhelmshaven, den Niederlanden und Estland, die tonnenweise Kokain aus Südamerika nach Deutschland geschmuggelt haben sollen, hat einer der Hauptangeklagten ein umfassendes Geständnis abgelegt.

Damit hat er die Mitangeklagten schwer belastet. Die umfassende Aussage des Angeklagten erstreckte sich über fünf Verhandlungstage.

Hintergrund der Flucht nach vorne ist der Umstand, dass den Hauptangeklagten in dem Verfahren Gefängnisstrafen von bis zu zwölf Jahren angedroht worden sind.

Der Angeklagte will in den Genuss der Kronzeugenregelung kommen. Dann könnte er vielleicht mit acht Jahren Gefängnis davonkommen. Die „Lebensbeichte“ des Mannes gefällt indes den Mitangeklagten gar nicht. Deren Verteidiger sind auch bemüht, die Aussagen des Angeklagten zu hinterfragen. Doch das ist gar nicht so einfach. Die Anwälte dürfen den Angeklagten nicht direkt befragen. Sie müssen alle Fragen vorher schriftlich einreichen. Das nimmt den Wert einer spontanen Befragung.

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Wilhelmshavener Zeitung vom Freitag, 15. Juni 2018. Ebenfalls Teil der Ausgabe: Die Beilage "Schulstart 2018" mit Fotos von allen Erstklässlern in Wilhelmshaven und Friesland. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch alsepaper.