Wilhelmshaven

14.06.2018


"Steinbock" schlug leck


Nachdem zwei Schwesterschiffe bereits wegen Sinkgefahr abgewrackt worden sind, ist jetzt auch das Minensuchboot "Steinbock" abgetaucht.


Die „Steinbock“ versackte auf Grund. Das rund 60 Jahre alte ehemalige Minensuchboot ist aus bislang unbekanntem Grund leck geschlagen. Der Jade-Dienst pumpte den Schiffsbauch gestern wieder leer.  WZ-Foto:     Lübbe

Die "Steinbock" versackte auf Grund. Das rund 60 Jahre alte ehemalige Minensuchboot ist aus bislang unbekanntem Grund leck geschlagen. Der Jade-Dienst pumpte den Schiffsbauch gestern wieder leer. WZ-Foto: Lübbe

 

Von Hartmut Siefken

Wilhelmshaven - Das Schnelle Minensuchboot „Steinbock“, das seit zwei Jahren im Kanalhafen liegt, versackte gestern auf Grund. Warum es leck schlug, ist noch nicht geklärt. Dem Jade-Dienst gelang es, das Schiff wieder leer zu pumpen, so dass ein Gutachter heute den Schaden aufnehmen kann.

Vorsichtshalber wurde eine Ölsperre um das Schiff gelegt. Offensichtlich sind aber keine Schadstoffe ausgetreten, teilte Christian Döring, stellvertretender Hafenkapitän der Stadt, mit.

Das Malheur kam mit Ansage. Bereits in den vergangenen Tagen habe man beobachtet, dass sich das Liegeverhalten der „Steinbock“ veränderte; anhand von Marken konnte man feststellen, dass es versackte, teilte Julia Muth, Pressesprecherin der Stadtverwaltung, mit. Der Eigner aus Bremen wurde informiert, der Pumpen einsetzte, um das Schlimmste zu verhindern. Doch seine Technik versagte, so Muth.

Die Steinbock, die Ende der 50er-Jahre gebaut wurde, war 40 Jahre im Besitz der Marinejugend und hatte solange ihren Liegeplatz am Bontekai.

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Wilhelmshavener Zeitung vom Donnerstag, 14. Juni 2018. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch alsepaper.