Wilhelmshaven

24.05.2018


JadeWeserPort: Mosolf prüft Autoumschlag


Können in Wilhelmshaven neben Containern auch Fahrzeuge umgeschlagen werden? Dr. Jörg Mosolf will etwaige Bedenken ausräumen.


Dr. Jörg Mosolf (2. von links) sprach am Mittwoch am JadeWeserPort mit dem Geschäftsführer der CTW JWP-Marketing GmbH, Andreas Bullwinkel (links). Mit dabei: Detthold Aden und Wilfrid Adam (rechts).  Foto:    JWP-M

Dr. Jörg Mosolf (2. von links) sprach am Mittwoch am JadeWeserPort mit dem Geschäftsführer der CTW JWP-Marketing GmbH, Andreas Bullwinkel (links). Mit dabei: Detthold Aden und Wilfrid Adam (rechts). Foto: JWP-M

 

Von Gerd Abeldt
Wilhelmshaven - Die Mosolf-Gruppe blickt auf den JadeWeserPort. Deutschlands führender Automobillogistiker mit Sitz in Kirchheim unter Teck (bei Stuttgart) sucht in Norddeutschland einen Hafen für den Automobilumschlag.

Vorstandsvorsitzender Dr. Jörg Mosolf führte am Mittwoch erste Gespräche mit der landeseigenen Container Terminal Wilhelmshaven (CTW) JadeWeserPort-Marketing GmbH, die für die Flächen in der Logistikzone am JadeWeserPort zuständig ist.

„Wir brauchen einen Hafen mit guter Anbindung und wir brauchen Flächen, um bis zu 50.000 Autos abstellen zu können“, sagte Mosolf im Gespräch mit der „Wilhelmshavener Zeitung“. Beides sei am JadeWeserPort vorhanden. Ob und wie man bei dem Tidehub in der Jade Autofrachter be- und entladen könne, müsse - der gemeinsame Wille vorausgesetzt - in einer Machbarkeitsstudie geklärt werden. „Probleme sind da, damit sie gelöst werden“, so Mosolf.

Denkbar sei, dass die Schiffe an einem schwimmenden Ponton festmachen, sagte Mosolf, der einräumte, dass Autoumschlag aufgrund des großen Flächenbedarfs nicht in jedem Hafen begehrt sei. Allerdings: Bei einem Jahresumschlag von 500.000 Wagen würden rund tausend Arbeitsplätze entstehen.

Bislang werden in Niedersachsen Autos in Emden und in Cuxhaven umgeschlagen.