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Sport

16.05.2018


"Wir müssen 300 Prozent bringen"


Mit den WHV-Handballern kämpft Rutger ten Velde um den Klassenerhalt. Nach seinem Wechsel aus Volendam musste sich der 21-Jährige an das höhere Niveau gewöhnen.


Hegt keine Zweifel am Klassenerhalt: der 21-jährige WHV-Linksaußen Rutger ten Velde.      WZ-Foto:    Lübbe

Hegt keine Zweifel am Klassenerhalt: der 21-jährige WHV-Linksaußen Rutger ten Velde. WZ-Foto: Lübbe

Von Carsten Conrads

Wilhelmshaven - Die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV sind bereit für den Abstiegskampf - sagt Linksaußen Rutger ten Velde. „Wir haben in dieser Saison schon so oft bewiesen, dass wir Spiele gewinnen können.

Wir sind nicht nervös, sondern positiv angespannt. Am Sonnabend gegen Hagen müssen wir unser gesamtes Potenzial auf die Platte bringen und die zwei Punkte holen - ganz egal wie.“

Noch haben die Jadestädter im Vergleich mit dem direkten Konkurrenten aus Eisenach die besseren Karten. Und damit das auch nach der Hagen-Partie so bleibt, wollen Ten Velde & Co. im letzten Heimspiel des Jahres mehr als nur Gas geben. „Wir müssen 300 Prozent bringen und um jeden Zentimeter kämpfen“, sagt der 21-jährige Niederländer, der im Sommer 2017 an die Jade gewechselt war und sich in den letzten Wochen mehr und mehr zur Stammkraft auf der linken Außenbahn entwickelt hat.

Rutger ten Velde, geboren im niederländischen Arnheim, ist der jüngste von vier Brüdern aus einer echten Handballer-Familie. „Ich spiele Handball seit ich laufen kann“, sagt der 21-Jährige. Inzwischen ist nur noch Martijn ten Velde auf der Platte aktiv - als Torhüter beim niederländischen Erstligisten Bevo HC. „Die anderen beiden haben mittlerweile aufgehört, weil sich Beruf und Handball leider nicht miteinander vereinbaren ließen.“

Schon vor zwei Jahren gab es erste Kontakte der WHV-Verantwortlichen um Manager Dieter Koopmann zum flinken Linksaußen. Ten Velde lief da noch für den Drittligisten Gummersbach-Derschlag auf, ein Wechsel kam aber - trotz eines Probetrainings bei Christian Köhrmann - nicht zustande. „Der WHV war mit Lukas Mertens und Sebastian Maas gut besetzt - da war für mich noch kein Platz.“

Nach dem Weggang von Mertens (in Richtung Magdeburg) und einem Jahr in der niederländischen „Eredivisie“ bei Kras Volendam klappte es dann im Sommer 2017. Ten Velde's WHV-Start verlief zunächst holprig. „Die Unterschiede zwischen der 2. Liga in Deutschland und der 1. Liga in Holland sind doch enorm“, gibt der 21-Jährige zu. „Vor allem in Sachen Tempo und Physis musste ich mich erst an das deutlich höhere Niveau gewöhnen.“

Die Sportredaktion ruft Handballfreude unter dem Motto "Halle voll" dazu auf, beim Heimspiel dabei zu sein. 


Lesen Sie den vollständigen Artikel in der "Wilhelmshavener Zeitung"
Digitale Ausgabe: WZ vom 16.05.2018
Kurzbeschreibung:

Todesserie in Gefängnissen im Nordwesten +++ Neue Küche für VHS in Schortens +++ Vorläufigen Kader für die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland vorgestellt
Seitenzahl: 32
PDF Größe: 0,0 MB
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