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Sport

16.04.2018


Deutliche WHV-Niederlage in Emsdetten


Handball-Zweitligist verlor mit 22:31 (13:15)-Toren. WHV-Trainer Christian Köhrmann bemängelt eine zu hohe Fehlerquote.


Rutger ten Velde (am Ball) konnte die hohe 31:22-Niederlage in Emsdetten nicht verhindern.    Foto:     Oberheim

Rutger ten Velde (am Ball) konnte die hohe 31:22-Niederlage in Emsdetten nicht verhindern. Foto: Oberheim

Von Martin Münzberger

Emsdetten - Mit einer verdienten und frustrierend hohen 22:31 (13:15)-Niederlage beim TV Emsdetten ist Handball-Zweitligist Wilhelmshavener HV in den angsteinflößenden April gestartet, der für das Team von Trainer Christian Köhrmann in den kommenden zwei Wochen jetzt Vergleiche gegen die Top 3 der Liga bereithält.

An der Situation im Tabellenkeller hat sich indes für die Wilhelmshavener nichts geändert. Der Abstand auf die Abstiegszone beträgt auf Grund der Heimniederlagen von Konstanz und Aue weiterhin fünf Punkte.

Koblenz - ein gutes Stichwort für den aktuellen WHV-Auftritt. Denn von den Willens-Weltmeistern vom 31:24 gegen das Team aus Rheinland-Pfalz war im Münsterland nichts mehr zu sehen. Augenfällig war auch: Klappert und knirscht es beim WHV an den wichtigsten Knotenpunkten und sind Alternativen wie Lukas Kalafut noch nicht richtig fit, dann wird es eng. In Emsdetten war deutlich zu sehen, dass Rückraumspieler Tobias Schwolow mehr als eine Woche grippekrank und erst am Mittwoch wieder ins Training eingestiegen war, und dass das niederländische Trio (Rutger ten Velde, Kay Smits, Duncan Postel) eine Woche lang mit der Nationalmannschaft unterwegs (und ausgelaugt worden) war. Schwolow traf nur einmal (16:14/32.) und leistete sich zahlreiche Fehler, Postel blieb torlos und - eigentlich eine maximal unangenehme Klette für jeden Angreifer - wirkte in der Abwehr sehr häufig unkonzentriert bis desorientiert. Der Kollege ten Velde debütierte nach seinem Zehn-Tore-Spektakel gegen Konstanz in der Schlussphase mit einem Fehlpass über drei Meter auf den Kollegen Schwolow. Einzig Smits brachte mit vier Feld- und vier Siebenmeter-Toren eine Smits-Original-Leistung, auch wenn der Linkshänder wie der gesamte WHV-Rückraum gegen die von Anfang an maximal aggressive und bewegliche 3:2:1-Deckung der Gastgeber einen ganz schweren Stand hatte.

Als Entschuldigung, warum sich der WHV so schwer tat, wollte das beim Gast aber niemand gelten lassen. „Im Hinspiel haben wir diese Formation auseinander gespielt“, stellte Schwolow nüchtern fest. Und auch der Coach sah kein grundsätzliches Problem. Köhrmann: „Auf die offensive Variante waren wir vorbereitet - und haben Lösungen gefunden. Nur die Fehlerquote war zu hoch und wir haben zu viele falsche Entscheidungen getroffen.“

 

 


Lesen Sie den vollständigen Artikel in der "Wilhelmshavener Zeitung"
Digitale Ausgabe: WZ vom 16.04.2018
Kurzbeschreibung:

Haus an Adolfstraße nach Brand nicht mehr bewohnbar +++ Gröschlerhaus in Jever nach Umbau wiedereröffnet +++ Zweitligist Wilhelmshavener HV verliert mit 22:31-Toren
Seitenzahl: 32
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