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Wilhelmshaven

14.04.2018


Kein Einsatz für die "Hessen"


Die Fregatte ist mit einem amerikanischen Flugzeugträgerverband auf dem Weg ins Mittelmeer.


Die Fregatte „Hessen“ (links) beim Seeversorgungsmanöver mit  dem US-Versorgungsschiff „Arctic“ und dem Flugzeugträger „ Harry S. Truman“.  Foto:    Bundeswehr

Die Fregatte "Hessen" (links) beim Seeversorgungsmanöver mit dem US-Versorgungsschiff "Arctic" und dem Flugzeugträger "Harry S. Truman". Foto: Bundeswehr

 

Norfolk/Wilhelmshaven/hl/ - US-Präsident Donald Trump rasselt mit dem Säbel, Bundeskanzlerin Angela Merkel betont, Deutschland werde sich an einem Militäreinsatz gegen Syrien nicht beteiligen. Ob und wann es nach dem ersten Schlag gegen Einrichtungen der syrischen Armee in der Nacht zu Sonnabend tatsächlich einen andauernden Einsatz gegen Assads Streitkräfte geben wird, ist derzeit unklar.

Fakt ist: Seit Donnerstag ist ein amerikanischer Flugzeugträgerverband auf den Weg von Norfolk ins Mittelmeer. Der Verband besteht aus dem Flugzeugträger „Harry S. Truman“, einem Kreuzer, sechs Zerstörern - und der deutschen Fregatte „Hessen“. Abhängig von der sicherheitspolitischen Entwicklung geht es dann noch weiter - bis in den Indischen Ozean.

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Die Integration der Fregatte „Hessen“ in den amerikanischen Marineverband hat einen reinen Ausbildungs- und Übungscharakter. Sollte die Träger-Kampfgruppe also tatsächlich gegen Syrien eingesetzt werden, endet die „enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit“ - und die „Hessen“ wird aus dem US-Verband herausgelöst. Denn deutsche Einheiten nehmen ausschließlich an den vom Deutschen Bundestag mandatierten Einsätzen teil.