Wilhelmshaven

19.03.2018


Bund investiert rund eine Milliarde Euro in Wilhelmshaven


Die Fachleute des Staatlichen Baumanagements sind mit den Planungen der Bundeswehr-Baumaßnahmen für die nächsten 10 bis 15 Jahre ausgelastet. Gesucht wird weiteres qualifiziertes Personal.


Blick über das Marinearsenal und den Nordhafen bis zum Stützpunkt mit dem Vorhafen der Seeschleuse..     WZ-Foto:    Lübbe

Blick über das Marinearsenal und den Nordhafen bis zum Stützpunkt mit dem Vorhafen der Seeschleuse. WZ-Foto: Lübbe

 

Von Michael Halama
Wilhelmshaven - Rund eine Milliarde Euro investiert der Bund allein in den Ausbau und die Modernisierung der Infrastruktur im Marinearsenal und Stützpunkt Heppenser Groden. Dabei übernimmt das Staatliche Baumanagement Ems-Weser mit Sitz an der Peterstraße quasi die Bauherrenfunktion.

„Traditionsgemäß dominieren an unserem Hauptstandort Wilhelmshaven, aber auch in Schortens und Wittmund die Bauaufgaben für die Bundeswehr“, sagt Klaus Wieting, Leiter der Dienststelle. In anderen Städten wie Oldenburg oder Emden seien die Projekte eher an Landesbehörden oder Hochschulen zu finden.

„Die Westerweiterung des Stützpunktes ist zu drei Viertel fertig gestellt“, sagt Alexander Schaub, der stellvertretende Leiter. Im März 2014 war Baubeginn beim Neubau für das Sanitätsunterstützungszentrum. Die Übergabe an den Nutzer musste mehrfach verschoben werden. Ziel sei nun die Übergabe des Neubaus Ende 2018 und Abriss des Altbaus daneben bis Ende 2019.

Gut voran geht es hingegen bei der 36 Hektar großen Norderweiterung des Stützpunktes. Eine große Herausforderung für alle Beteiligten seien die vielen anstehenden Bauvorhaben im Arsenal. Mit den Projekten im Stützpunkt und Arsenal sei man die kommenden 10 bis 15 Jahre ausgelastet.