Wilhelmshaven

10.03.2018


Stadt lädt "Outlet"-Planer am Mittwoch vor


Eigentlich hätte das "Wilhelms" längst eröffnet sein sollen. Doch es wird sich auf der Brache etwas tun: Ein Holzzaun wird gebaut. Das Projekt in Gelnhausen wird wohl realisiert.


Die Vertreter der Kaiser-Wilhelm-Objektgesellschaft sollen sich am Mittwoch im Rat zum Outlet erklären. Ein „Schwesterprojekt“ in Gelnhausen wird indes neu belebt. WZ-Foto: Bilddienst/Lübbe

Die Vertreter der Kaiser-Wilhelm-Objektgesellschaft sollen sich am Mittwoch im Rat zum Outlet erklären. Ein "Schwesterprojekt" in Gelnhausen wird indes neu belebt. WZ-Foto: Bilddienst/Lübbe

 

Von Maik Michalski

Wilhelmshaven/Gelnhausen - Die Bauverwaltung hat die Projektentwickler des Outlet-Centers „Wilhelms“ auf dem brachliegenden Grundstück an der Virchowstraße/Ecke Ebertstraße für Mittwoch zum Gespräch vorgeladen.

Dann sollen die Vertreter der Kaiser-Wilhelm-Objektgesellschaft (KWO) als Eigen­tümer des Grundstückes erklären, wie sie sich die nächsten Schritte vorstellen.

Ein konkreter Schritt scheint festzustehen: Die Projektentwickler sollen nach WZ-Informationen eine Finanzierungszusage gegeben haben - allerdings noch nicht für das rund 25 Millionen Euro teure Großprojekt, sondern für den Holzzaun mit Betonunterbau, der als Blickschutz rund um das Grundstück gezogen werden soll. Zudem soll die KWO auch die Sanierung des durch Abrissarbeiten beschädigten Fußweges bezahlen.

Nähere Einzelheiten über den Ausgang des Gespräches könnten im öffentlichen Teil der Ratssitzung am Mittwoch, 14. März, ab 16 Uhr, Ratssaal, mitgeteilt werden.

Während es in Wilhelmshaven noch keine verlässlichen Unterlagen (Vermietquote, Finanzierung und Termine) für die Realisierung gibt, besteht an anderer Stelle neue Hoffnung, dass ein ähnlich gelagertes Outlet-Projekt trotz anfänglicher Zweifel doch noch realisiert werden könnte.

In Gelnhausen/Hessen gibt es zum Bau des dortigen „Barbarossa-City-Outlets“ einen neuen Geldgeber, der in das Projekt einsteige. Um wen es sich handelt, wurde vom Bürgermeister der Stadt, Daniel Glöckner (FDP), während einer Pressekonferenz gestern nicht mitgeteilt. Zudem sagte er, dass der Stadt Zusagen seitens der Barbarossa-City-Outlet-Objektgesellschaft vorliegen und noch offene Beträge bereits beglichen seien.