Sport

26.02.2018


Schnelle Beine trotz langer Busfahrt


Handball-Zweitligist Wilhelmshavener HV feiert deutlichen 33:26(14:14)-Sieg beim HV Dessau-Roßlau. Evgeny Vorontsov und Kay Smits waren mit neun Treffern die besten Torschützen beim Sieger.


Kay Smits (am Ball) erzielte für den Wilhelmshavener HV beim 33:26 in Dessau neun Tore. In dieser Szene lässt sich der WHV-Linkshänder auch von Dessaus Torhüter Philip Ambrosius nicht aufhalten.    Foto:    Boesener

Kay Smits (am Ball) erzielte für den Wilhelmshavener HV beim 33:26 in Dessau neun Tore. In dieser Szene lässt sich der WHV-Linkshänder auch von Dessaus Torhüter Philip Ambrosius nicht aufhalten. Foto: Boesener

 

Von Martin Münzberger
Wilhelmshaven - Mit drei Punkten im Kampf um den Klassenerhalt hat Handball-Zweitligist Wilhelmshavener HV den ersten Doppelspieltag des Jahres 2018 abgeschlossen. Knapp 48 Stunden nach dem emotionalen 28:28 gegen den ASV Hamm-Westfalen kam das Team von Trainer Christian Köhrmann gestern zu einem 33:26 (14:14)-Erfolg beim HV-Dessau-Roßlau.

„Die Gastgeber sind mit ganz viel Tempo in die Partie gegangen. Da mussten wir richtig ackern. Wichtig war aber, dass wir trotz der anfänglichen Rückstände ruhig geblieben sind und eine gute Rückzugsbewegung an den Tag gelegt haben. Am Ende hatten wir dann mehr zuzusetzen - das war eine Demonstration von Kraft und Willen“, freute sich Köhrmann über den Coup in Sachsen-Anhalt, nachdem es im Hinspiel (24:32) noch lange Gesichter gegeben hatte.

Nach fünfeinhalb Stunden Busfahrt liefen die Wilhelmshavener, bei denen Daniel Andrejew (Bänderanriss) nur für Notfälle auf der Bank Platz genommen hatte und Lukas Kalafut im linken Rückraum begann, von der 11. Minute (3:5) bis zur 26. Minute (11:13) Rückständen hinterher - mehr als zwei Tore konnte Dessau aber nie enteilen, weil der eingewechselte WHV-Torhüter Frederick Lüpke ein ganz starkes Spiel machte und Rechtsaußen Evgeny Vorontsov mit einer 100-Prozent-Quote glänzte und ebenso wie Kay Smits fünf Treffer zum 14:14-Halbzeitstand beisteuerte.