Wilhelmshaven

14.02.2018


Lebensräume geschützter Arten gesichert


Schutzgebiete sind von den Kommunen festzulegen und zu melden. Die von der EU gesetzte Frist läuft Ende 2018 ab. Die Jadestadt hat die Aufgaben erledigt.


Die Maade im Rüstersieler Groden; in diesem Bereich leben viele Teichfledermäuse - im neuen  Landschaftsschutzgebiet „Barghauser See - Maade -  Fort Rüstersiel“.    WZ-Foto:    Lübbe

Die Maade im Rüstersieler Groden; in diesem Bereich leben viele Teichfledermäuse - im neuen Landschaftsschutzgebiet "Barghauser See - Maade - Fort Rüstersiel". WZ-Foto: Lübbe

 

Von Maik Michalski

Wilhelmshaven - Gefährdete wildlebende heimische Pflanzen- und Tierarten und ihre natürlichen Lebensräume sollen geschützt werden. Das zusammenhängende Netz von Schutzgebieten, das seit 1992 nach den Maßgaben der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) errichtet wird, ist unter dem Begriff „Natura 2000“ zusammengefasst.

Die Europä­ische Union hat ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland aufgrund fehlender Sicherung europäischer Schutzgebiete angestrengt. Dieses Verfahren hat seine Ursache aber nicht in Wilhelmshaven. Hier gibt es zum einen die beiden Vogelschutzgebiete „Voslapper Groden Süd“ (380 Hektar groß) und „Voslapper Groden Nord“ (267 Hektar), die bereits 2006 bzw. 2007, von der damaligen Bezirksregierung Weser-Ems, als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurden, sagt Ralf Kohlwes von der Unteren Naturschutzbehörde.