Wilhelmshaven

10.02.2018


Gelbe Tonnen in Einfamilienhausgebieten


In Mehrfamilienhaus-Vierteln bleibt es beim Gelben Sack für Verpackungsabfälle. Die Verwertung ist des Mülls problematisch.


DPA-Foto: Murat

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Von Hartmut Siefken

Wilhelmshaven - Der Rats-Ausschuss für die Technischen Betriebe der Stadt (TBW) hat sich gestern dafür ausgesprochen, dass die Stadt mit dem privatwirtschaftlich organisierten „Dualen System“ der Verpackungsindustrie und des Handels einen neuen, auf drei Jahre laufenden Vertrag für die Entsorgung des Verpackungsmülls schließt.

Dabei soll dem Dualen System vorgegeben werden, die Verpackungsabfälle in den Einfamilienhausgebieten der Stadt künftig generell in Gelben Tonnen abzuholen. Den Bürgern allerdings bleibt freigestellt, ihren Ver­packungsmüll in den Gelben Sack zu stopfen.

Bewohner von Mehrfamilienhäusern sollen auf Vorschlag der Verwaltung und auf Wunsch der Wohnungswirtschaft weiterhin den Gelben Sack benutzen. Die Erfahrung lehrt, dass es ansonsten zu einem hohen Grad an Fehlbefüllungen kommt.

Auch nach dem neuen Vertrag bleibt es beim vierwöchentlichen Abfuhrrhythmus, sagte Thomas Wolanski, Geschäftsführer der Wilhelmshaven Entsorgungszentrum und Logistik GmbH (WEL).

 

 





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