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Wilhelmshaven

07.02.2018


Outlet in Gelnhausen steht wohl vor dem Aus


Die Projektentwickler legten zum Stichtag nicht die nötigen Unterlagen vor.


Große Show? Das geplante "Barbarossa City Outlet" soll im ehemaligen Kaufhaus "Joh" entstehen. Foto: Ziegert/p

 

Wilhelmshaven/Gelnhausen/mm - Zwei geplante Outlets in Deutschland, zwei Mal Stillstand: Das Grundstück an der Ebertstraße/Ecke Virchowstraße, auf dem das „Wilhelms Outlet“ gebaut werden soll, nähert sich mehr einem Biotop als einem Einkaufstempel.

Ein zweites Outlet soll in Gelnhausen in Hessen gebaut werden, das Barbarossa-Outlet. Dort soll aus einem länger leerstehenden Kaufhaus wieder eine Einzelhandelsmagnet werden. Am Sonntag ist eine Frist abgelaufen, die die Stadtverordnetenversammlung den Projektentwicklern um Jan D. Leuze gesetzt hatten. Bis zum 4. Februar ließen sich die politischen Gremien hinhalten, bis dahin sollte Leuze nachweisen, dass er mindestens 50 Prozent der Ladenflächen im „Barbarossa-Outlet“ fest vermietet hat. In der Vorwoche hatte Leuze nach einem Gespräch mit dem Bürgermeister von Gelnhausen gegenüber der WZ noch verkündet, man werde selbstverständlich „allen Verpflichtungen nachkommen“.

Der Vermietungsstand dürfte nach WZ-Informationen weit unterhalb der 50-Prozent-Marke liegen. Skeptiker sprechen gar von einer einstelligen Prozentzahl.

„Die Barbarossa City Outlet GmbH & Co. KG haben nun die Möglichkeit, die erforderlichen Dokumente und Genehmigungen, die sich aus dem Kaufvertrag ergeben, vorzulegen. Aktuell liegen uns noch keine Daten vor.“, erklärte Gelnhausens Bürgermeister Daniel Glöckner (FDP) im „Hanauer Anzeiger“.