Friesland

12.01.2018


Wangerland: Bürgerbus könnte Mobilitätsangebot verbessern


Die Gemeinde nimmt an einem Projekt zum demografischen Wandel teil. Es soll über Lösungsmöglichkeiten diskutiert werden.


 

Wangerland/jm/gra - Ein Bürgerbus könnte es vielleicht richten. Angesichts des demografischen Wandels stellt sich gerade im ländlichen Raum wie in der Gemeinde Wangerland die Frage, wie die Mobilität der Bewohner gewährleistet werden kann.

Als Lösungsmöglichkeit sehen der Fahrlehrer Erwin Fuchs und Bürgermeister Björn Mühlena einen Bürgerbus an: Ein bis zwei Kleinbusse könnten von Hohenkirchen aus die Dörfer des Wangerlandes anfahren und so zu einer verbesserten Mobilität beitragen. Auch Anruf-Varianten oder ein Abhol-Service wären denkbar.

Um den Bedarf eines Bürgerbusses zu ermitteln, soll eine Fragebogen-Aktion gestartet werden. Wenn, dann könnte das Bürgerbus-Projekt in diesem Jahr durchgeplant werden und im nächsten Jahr an den Start gehen, meint Mühlena.

Dies ist ein Zwischenergebnis des jüngsten Workshops im Rahmen des Projekts „Wat nu? - Demografischer Wandel im Wattenmeer-Raum“. Ziel ist es, die sich aus dem demografischen Wandel ergebenden Veränderungen in den Blick zu nehmen - und Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. Neben dem Wangerland nehmen auch die Stadt Norden sowie die Ostfriesischen Inseln Juist und Spiekeroog daran teil. Die Federführung liegt bei der Arbeitsgruppe für regionale Struktur-und Umweltforschung GmbH (ARSU) an der Universität Oldenburg. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Forschung und Bildung.

Weitere Informationen unter www.wat-nu-im-watt.de.