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Wilhelmshaven

08.01.2018


Ausgemustertes Uboot wird zum Museumsstück


Im Sommer soll ein außer Dienst gestelltes Uboot der Klasse 206A vom Arsenal in das Technikmuseum Sinsheim gebracht werden. Ein Schwertransport bringt das Uboot nach Baden-Württemberg.


Die im Dezember 2010 außer Dienst gestellten Uboote „U 15“ (links, Nato-Kennung S 194) und „U 17“ (S 196) an ihrem Liegeplatz im Marinearsenal Wilhelmshaven    Foto:    WZ-Bilddienst/Halama

Die im Dezember 2010 außer Dienst gestellten Uboote "U 15" (links, Nato-Kennung S 194) und "U 17" (S 196) an ihrem Liegeplatz im Marinearsenal Wilhelmshaven. Foto: WZ-Bilddienst/Halama

 

Von Michael Halama
Wilhelmshaven/Sinsheim - Letzter Heimathafen Sinsheim in Baden-Württemberg statt Abwrackwerft: Eines der noch vorhandenen ehemaligen Unterseeboote (Uboote) der Klasse 206A soll künftig als Museums-Uboot erhalten bleiben.

Voraussichtlich Mitte des Jahres wird das „Auto- und Technik Museum Sinsheim“ um eine fast 50 Meter lange, 5 Meter breite, 8 Meter hohe und 500 Tonnen schwere Attraktion reicher sein: Das Bundesministerium der Verteidigung unterstütze den Antrag des Museums auf Leihgabe eines Ubootes der Klasse 206A. Dies hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen dem Bundestagsabgeordneten Stephan Harbarth (CDU/Wahlkreis Rhein-Neckar) kürzlich bestätigt.

„Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass ein entsprechendes Uboot als Sachzeuge für die Ausrüstung der Deutschen Marine in jener Epoche erhalten werden kann. Um das von Ihnen angeführte Unterseeboot für die Nachwelt zu sichern, wird das Uboot nicht verwertet, sondern in den Sammlungsbestand der Wehrtechnischen Studiensammlung (WTS) überführt“, wird auf der Webseite des Abgeordneten aus dem Antwortschreiben der Verteidigungsministerin zitiert. Vor einer Übergabe seien allerdings noch umfangreiche Maßnahmen zur Schadstoffbeseitigung sowie zur Demilitarisierung des Ubootes durchzuführen. Parallel wird nun in Sinsheim der Schwerlasttransport für den Sommer geplant und vorbereitet.

Harbarth und weitere Abgeordnete hatten sich für das Vorhaben der weit über die Region hinaus bekannten und beliebten Sinsheimer Einrichtung stark gemacht.