Friesland

30.12.2017


Forderung: Feuerwehr-Material in Horsten lagern


Die Bürgerinitiative Lebensqualität Horsten-Etzel-Marx möchte nicht, dass das neue Feuerwehr-Material auf dem Gelände der Storag-Etzel stationiert wird.


DPA-Foto: Seeger

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Horsten/Etzel/gra - Die Bürgerinitiative Lebensqualität Horsten-Etzel-Marx begrüßt die vertraglich vereinbarte Übergabe von umfangreichem Feuerwehr-Fahrzeugen und Ausrüstungsmaterial durch die Storag Etzel an die freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Friedeburg.

Dazu hatten sich die Kavernenpächter bereits 2015 verpflichtet; im Gegenzug verpflichten sich die Feuerwehren, bei Gefahrenlagen ins Kavernenfeld auszurücken.

Die Bürgerinitiative sieht es jedoch kritisch, dass das nun übergebene Material, insbesondere der Wechsellader-Lkw, auf dem Betriebsgelände der Storag Etzel stationiert ist. Im Falle eines größeren Unfalles auf dem Kavernengelände müssten sich die freiwilligen Helfer zunächst durch das Gefahrengebiet begeben, um an ihre Ausrüstung zu gelangen. „Es kann nicht sein, dass das Material, welches zur Brandbekämpfung benötigt wird, mitten im Gefahrenbereich gelagert wird“, sagt der BI-Vorsitzende Dr. Arendt Hindriksen.

Andreas Rudolph, der 2. Vorsitzende, schlägt daher vor, Fahrzeug und Abrollbehälter mittelfristig bei der Feuerwehr Horsten unterzubringen. Diese Lösung biete sich im Hinblick auf den ohnehin geplanten Neubau des Gerätehauses in Horsten an.

 

 





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