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Wilhelmshaven

11.11.2017


Mit Wärmebildkamera das Mittelmeer beobachtet


Mehr als 700 Stunden Patrouille liegen hinter der gut 200-köpfigen Besatzung. Hauptauftrag der Fregatte "Lübeck" war die Seeraumüberwachung.


Die Fregatte „Lübeck“ machte gestern Vormittag nach ihrem dreimonatigen Einsatz im Mittelmeer bei nieseligem Regenwetter wieder in Wilhelmshaven fest.    WZ-Foto:    Lübbe

Die Fregatte "Lübeck" machte gestern Vormittag nach ihrem dreimonatigen Einsatz im Mittelmeer bei nieseligem Regenwetter wieder in Wilhelmshaven fest. WZ-Foto: Lübbe

 

Von Sebastian Urbanczyk
Wilhelmshaven - Nach ihrem dreimonatigen Einsatz im Mittelmeer ist die Fregatte „Lübeck“ gestern Vormittag in ihren Heimathafen Wilhelmshaven zurückgekehrt. Als Teil des Ständigen Nato-Marineverbands 2 (SNMG 2), dessen Flaggschiff sie 60 Tage war, überwachte die „Lübeck“ gemeinsam mit anderen Einheiten der Nato sowie der Grenzschutzagentur Frontex den Seeraum zwischen dem türkischen Festland und den griechischen Insel auf Flüchtlingsbewegungen.

„Die Besatzung und das Schiff haben diesen Auftrag hervorragend ausgeführt. Die Zusammenarbeit gerade mit den türkischen und griechischen Kameraden war einwandfrei“, resümierte der Kommandant der „Lübeck“, Fregattenkapitän Matthias Schmitt, den Einsatz. Da das deutsche Marineschiff, anders als beim „Sophia“-Einsatz, nicht in internationalen Gewässern operierte, oblag ihm lediglich die Aufgabe, gesichtete Flüchtlingsboote an die türkische oder griechische Marine zu melden.