Wilhelmshaven

29.09.2017


Politikern ordentlich Tempo gemacht


Innerhalb einer Minute antworten - dieses Zeitlimit hat bei der Podiumsdiskussion des Jugendparlaments zur Landtagswahl für Tempo gesorgt. Richtig kontrovers wurde es aber nur selten.


Die Kandidaten Christian Ressel (FDP), Udo Striess-Grubert (Freie Wähler), Johann Wilms (Linke), Holger Ansmann (SPD), Stephan Hellwig (CDU), Wilma Nyari (Grüne) und Anja Sanchez Mengeler (Die Partei) stellten sich den Fragen. WZ-Foto: Lübbe

Die Kandidaten Christian Ressel (FDP), Udo Striess-Grubert (Freie Wähler), Johann Wilms (Linke), Holger Ansmann (SPD), Stephan Hellwig (CDU), Wilma Nyari (Grüne) und Anja Sanchez Mengeler (Die Partei) stellten sich den Fragen. WZ-Foto: Lübbe

 

Von Stephan Giesers

Wilhelmshaven - Gleiche Bildungschancen für alle Kinder und Jugendliche schaffen, die Herausforderungen der Inklusion meistern, die Digitalisierung und den Breitbandausbau voranbringen, mehr Personal für Pflege und Erziehung gewinnen, für Entbürokratisierung sorgen - und das alles innerhalb einer Minute.

Am Mittwochabend lag die Würze in der Kürze bei der Podiumsdiskussion des Jugendparlaments der Stadt Wilhelmshaven zur Landtagswahl. Für die Kandidaten war das strikte Zeitlimit schon bei der Vorstellungsrunde eine Herausforderung - sprengt das Herunterbeten des Lebenslaufs doch locker die Minuten-Marke. Und ein lückenloser Vortrag aus den Parteiprogrammen erst recht.

Wer seine Redezeit überzog, bekam den Ton abgedreht. Der Herausforderung stellten sich Holger Ansmann (SPD), Stephan Hellwig (CDU), Wilma Nyari (Grüne), Christian Ressel (FDP), Johann Wilms (Linke), Udo Striess-Grubert (Freie Wähler) und Anja Sanchez Mengeler (Die Partei). Sie mussten sich mit Fragen löchern lassen, die Zuhörer während der Veranstaltung auf kleine Zettel notiert hatten.