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Friesland

08.09.2017


FRF wagt Neuanfang in Friedeburg


Die Bewirtung von Gästen im hauseigenen Restaurant spielt künftig eine noch größere Rolle. "Graf von Friedeburg" heißt das Restaurant.


Der künftige Sitz des Friesischen Rundfunks in Friedeburg aus der Vogelperspektive: Bis Ende des Jahres werden dort das Funkhaus und die Gastronomie einziehen, wie gestern Abend in einer Sondersendung verkündet wurde.  Foto:    FRF/p

Der künftige Sitz des Friesischen Rundfunks in Friedeburg aus der Vogelperspektive: Bis Ende des Jahres werden dort das Funkhaus und die Gastronomie einziehen, wie gestern Abend in einer Sondersendung verkündet wurde. Foto: FRF/p

 

Von Malte Kirchner

Sande/Friedeburg - Der Friesische Rundfunk (FRF), der in 400 000 Haushalten zu empfangen ist, hat seine treuen Fans, die das Programm regelmäßig verfolgen. Andererseits gibt es auch diejenigen, die sich an Sünkenberg reiben.

Auch das war in den letzten Jahren immer mal wieder Thema im Programm.

Nun steht der nächste große Meilenstein in der Geschichte des Senders an - aber ganz ohne Streit und Groll, wie Sünkenberg gestern im Gespräch mit der WZ erklärte. Nach acht Jahren gehen der Sender und die Gemeinde Sande getrennte Wege. Ende des Jahres fällt das frühere Bürgerhaus an die Gemeinde zurück: Besenrein und leer, wie Sünkenberg sagt. Fast ein Jahrzehnt lang nahm er der Gemeinde das Groschengrab am Rathaus ab, investierte, probierte und baute selber aus. Auf die Frage, wie er das Verhältnis zu Sande beschreiben würde, sagt er: „Alles gut.“ Doch Außenstehende konnten schon einige Zeit beobachten, dass Gemeinde und FRF eher nebeneinander her lebten. Anfängliche Freude über die Ansiedlung wich einer zunehmenden Gleichgültigkeit gegenüber dem FRF.

Mit einem früheren Netto-Markt in der Straße „Bauernstücke“ in Friedeburg ist nun ein neues Domizil gefunden worden, das nach und nach bis Ende des Jahres bezogen werden soll.