Wilhelmshaven

26.07.2017


Hofreiter: Neue Kunststoffe nötig


Der Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen informierte sich beim ICBM über das Drifter-Projekt.


Dr. Anton Hofreiter (links), Vorsitzender der Grünen-Bundestagsfraktion, und sein Fraktionskollege Peter Meiwald im ICBM.  Dr. Holger Freund (Mitte) und Doktorandin Rosanna Schöneich-Argent (rechts)  erläuterten, wie die Verteilung von Plastikabfällen in der Nordsee mittels Holzklötzchen untersucht wird.  WZ-Foto:    Siefken

Dr. Anton Hofreiter (links), Vorsitzender der Grünen-Bundestagsfraktion, und sein Fraktionskollege Peter Meiwald im ICBM. Dr. Holger Freund (Mitte) und Doktorandin Rosanna Schöneich-Argent (rechts) erläuterten, wie die Verteilung von Plastikabfällen in der Nordsee mittels Holzklötzchen untersucht wird. WZ-Foto: Siefken

 

Wilhelmshaven/si - Immer mehr Müll landet in den Meeren, vor allem Plastik. Wohin dieser Müll durch die Nordsee getrieben wird, wo er absinkt oder anlandet, untersucht ein wissenschaftliches Projekt unter Federführung des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), über das sich Dr.

Anton Hofreiter, Vorsitzender der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, bei seinem Besuch in Wilhelmshaven ausführlich informierte.

Als Biologe gleichsam vom Fach, forderte der Politiker, dass Verpackungen mittelfristig nicht mehr aus nicht verrottbarem Plastik hergestellt werden dürften. Es gebe Ersatzlösungen, darunter auch Kunststoffe, die naturverträglich zerfallen. Die Kosten der Umstellung seien tragbar, so Hofreiter.