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Wilhelmshaven

15.10.2016


Wilhelmshaven geht wohl wieder leer aus


Der zukünftige Direktor des Instituts in Oldenburg ist in Wilhelmshaven tätig: Prof. Dr. Helmut Hillebrand forscht im Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) am Südstrand.


 

Von Maik Michalski

Wilhelmshaven/Oldenburg - In Oldenburg wird für 23 Millionen Euro an der Carl-von-Ossietzky-Universität in den nächsten Jahren ein neues Helmholtz-Institut gegründet und gebaut, das die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ökosysteme (u.

a. die Artenvielfalt im Meer) und die Menschen unter­suchen soll.

Diese Nachricht hat in Wilhelmshaven hohe Wellen geschlagen. Seit Jahren wird bereits im Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) an der Schleusenstraße 1 am Südstrand in Wilhelmshaven geforscht. Das ICBM an der Jade ist ein Außenstandort der Univer­sität Oldenburg.

Wissenschaftler aus Wilhelmshaven genießen Weltruf. Nicht zuletzt, weil seit Jahrzehnten erfolgreich Meeresforschung an der Jade betrieben wird, wurde entschieden, die gemeinsame Wattenmeerzen­trale der Länder Dänemark, Niederlande und Deutschland im Banter-See-Park zu bauen (die WZ berichtete). Zudem sind in Wilhelmshaven unter anderem Einrichtungen wie das Niedersächsische Institut für Historische Küstenforschung, des oder das Institut für Vogelforschung angesiedelt.