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Wilhelmshaven

13.07.2016


WADJ: Organisatoren weisen Kritik von sich


Touristik-Chef Diers wertet die negativen Kommentare in den sozialen Netzwerken als Affront gegen seine Mitarbeiter. Strengere Auflagen und erhöhte Preise sorgen für hohe Kosten.


Für den Zustand der Museumsschiffe ist die WTF laut Geschäftsführer Michael Diers nicht verantwortlich.     WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

Für den Zustand der Museumsschiffe ist die WTF laut Geschäftsführer Michael Diers nicht verantwortlich. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

Von Bettina Martin

Wilhelmshaven - Vor eineinhalb Wochen feierten rund 260 000 Menschen beim „Wochenende an der Jade“ - und die Kritik schlägt dabei hohe Wellen. Zu wenige Schiffe am Bontekai, kaum Karussells für kleine Kinder und überhaupt ist das „Wochenende an der Jade“ zum Fest mit Sauf- und Fressbuden verkommen und biete zu wenig, so der Tenor in den sozialen Netzwerken. Die Kritik ist vielfältig. Michael Diers und Heike Gorath von der Wilhelmshaven Touristik und Freizeit GmbH wehren sich gegen diese Vorwürfe.

„Natürlich können die Leute Kritik üben“, sagt Geschäftsführer Diers. „In den Kommentaren in den sozialen Netzwerken wird aber ein Anspruch deutlich, der in einer Stadt von Wilhelmshavens Größenordnung nicht funktioniert.“ Oft fiele der Vergleich mit den Feierlichkeiten andere Hafenstädte, aber man sei eben nicht Hamburg oder Kiel. Schließlich sei so ein Fest auch immer mit hohen Kosten verbunden, die sich beim „Wochenende an der Jade“ auf eine Viertel Million Euro belaufen. „Die Sicherheitsauflagen werden immer strenger, dazu kommen Kosten für GEMA, Sanitätsdienst, Reinigung, Hotels, Bands und viel mehr. Diese Kosten werden von den Menschen aber nicht wahrgenommen“, ärgert sich Diers.