Wilhelmshaven

02.03.2016


JadeWeserPort: Mehrausgaben durch Ablagerungen


In den Geschäftsberichten 2014 der JadeWeserPort-Gesellschaften ist u.a. von Ablagerungen an der Hauptkaje und einem Rechtsstreit die Rede. Die WZ fragte nach Hintergründen.


Die Sedimentablagerungen sind am Südende des JWP (Bild) kein Problem. Den Schiffsverkehr schränken sie dank regelmäßiger Arbeiten nicht ein.     Foto: WZ-Bilddienst

Die Sedimentablagerungen sind am Südende des JWP (Bild) kein Problem. Den Schiffsverkehr schränken sie dank regelmäßiger Arbeiten nicht ein. Foto: WZ-Bilddienst

Von Michael Halama

Wilhelmshaven - Im kürzlich veröffentlichten Geschäftsbericht 2014 der JadeWeserPort-Realisierungsgesellschaft (JWP-R) heißt es sinngemäß, dass erhöhte „Sedimentationen vor der Kaje“ zu Mehrausgaben in Höhe von 600 000 Euro geführt haben. „Aufgrund der hydromorphologischen Gegebenheiten treten vor der Kaje regelmäßig Sedimentationen auf, speziell am Nordende, da dieser Abschnitt noch nicht vollumfänglich genutzt wird“, teilt das Unternehmen dazu auf Anfrage mit. „Vor diesem Hintergrund wird in regelmäßigen Abständen entweder gebaggert oder es kommt ein Wasserinjektionsgerät zum Einsatz.“

Die betroffenen Stellen vor der Kaje weisen nach Angaben der JWP-R sehr unterschiedliche Sedimentationen auf, so dass die jeweiligen Baggermengen unterschiedlich ausfallen. Einschränkungen für die Containerschiffe ergäben sich aus den Ablagergungen nicht: „Durch die jeweils getroffenen Maßnahmen werden die für den Schiffsverkehr erforderlichen Solltiefen gewährleistet.“