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20.11.2014


SZ: E-Mail sorgt für Verwirrung


Das Rätselraten um die Südzentrale geht weiter. Offenbar sehen die Eigentümer des Kraftwerks im Verein zum Erhalt der Südzentrale keinen Verhandlungspartner mehr.


Foto: Privat

Wilhelmshaven/ga - Das Rätselraten um die Südzentrale geht weiter. Offenbar sehen die Eigentümer des unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Kraftwerks in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kaiser-Wilhelm-Brücke im Verein zum Erhalt der Südzentrale keinen Verhandlungspartner mehr.

Für Verwirrung sorgt jetzt eine Email an Oberbürgermeister Andreas Wagner, in der Josef Brickwedde als Geschäftsführer der BGI Unternehmens- und Immobilienbeteiligungs GmbH (Ibbenbüren) der Stadt eine Grundstücksteilung vorschlägt. Auf Nachfragen der WZ, welche Idee hinter diesem Vorschlag stecken könnte, reagierte Brickwedde bis gestern nicht.

Rüdiger Nietiedt, Vorsitzender des Vereins zum Erhalt der Südzentrale, hatte der Eigentümer-Gemeinschaft bereits im September einen Kaufpreis von 750 000 Euro für die marode Immobilie geboten. Der Verein will den drohenden Abriss verhindern. Dieses Angebot hatte die BGI Mitte Oktober als zu niedrig abgelehnt. Nach erneuter Beratung hatte der Verein vergangene Woche sein Angebot noch einmal schriftlich bekräftigt.

Ohne Erfolg. Brickwedde lehnte erneut ab. „Die Gesellschaft hat sich zwischenzeitlich für eine andere Lösung entschieden. Insofern erübrigt es sich, weitere Gespräche mit Ihnen bzw. Ihren Mitgliedern zu führen“, heißt es in einem Schreiben an Nietiedt vom vergangenen Donnerstag. Für Irritationen sorgte dann eine Email, die die BGI am vergangenen Freitag an OB Wagner - und zur Kenntnis an den Verein - schickte.

Darin stellt Brickwedde fest, dass er bei den Verkaufverhandlungen mit dem Verein nicht weiter komme und er deshalb dem OB einen weiteren Vorschlag unterbreiten wolle.

Der Vorschlag: „Die Gesellschaft (BGI, d. Red.) würde das Objekt mit aufstehenden Gebäuden und nur einen Teil des Grundstücks für 750 000 EUR veräußern.“ Für den verbleibenden Teil des Grundstückes müsste dann mit der Stadt ein Bebauungsplan und ein Nutzungskonzept entwickelt werden.

OB Wagner bestätigte gegenüber der WZ den Eingang der Email. Auch er sei von der dem Vorschlag überrascht worden und wisse nicht, welche Nutzung sich die Eigentümer für ein Teilgrundstück vorstellen. „Ich bezweifel sogar, dass eine sinnvolle Teilung des Grundstückes überhaupt möglich ist.“ Unklar sei, ob die BGI doch noch mit dem Verein als Käufer rechne. Wager bekräftigte noch einmal, dass aus Sicht der Stadtverwaltung die Stadt als Käufer der Südzentrale nicht in Frage komme.

Die CDU/SPD-Kooperation im Rat der Stadt hatte dem Verein signalisiert, dass es möglich sei, dass die Stadt mit kulturellen Einrichtungen Ankermieter in einem vom Verein, einer Genossenschaft oder einem Investor sanierten Südzentrale werden könnte.






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