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12.09.2013


Neuer Diesel mit Anteil aus Wilhelmshaven


Es klingt wie ein Märchen aus 1001 Nacht. Diesel wird mit Wasser vermengt, und am Ende kommt ein neuer Kraftstoff heraus. Die Erfindung soll kurz vor der Serienreife stehen.


Technik made in Wilhelmshaven: Jens -Uwe Webel mit dem Herz der Anlage. Der Diesel und das Wasser werden über zwei ­Zuläufe im sogenannten Wirbelwandler zusammengeführt. Am Ende der Produktion kommt neuer Diesel heraus.   FOTO:    Michalski

Technik made in Wilhelmshaven: Jens -Uwe Webel mit dem Herz der Anlage. Der Diesel und das Wasser werden über zwei ­Zuläufe im sogenannten Wirbelwandler zusammengeführt. Am Ende der Produktion kommt neuer Diesel heraus. FOTO: Michalski

Von Maik Michalski

Papenburg - Ein Vormittag im Gewerbegebiet Siemensstraße in Papenburg. Auf dem Hof der Firma EGM Holding-International GmbH parken zwei Tanklastwagen. In den einen wird gerade Kraftstoff gepumpt. In der Halle nebenan ist eine im Vergleich zur Halle kleine Anlage montiert.

Sie würde wohl leicht in eine normale Autogarage passen.

Oben werden Diesel und Wasser in die Anlage gepumpt, zuerst in den sogenannten Wirbelwandler, der in Teilen wie eine Kupferschnecke aussieht. Eine Anlage überwacht die Vorgänge. Am Ende der Produktionskette läuft wenige Sekunden später unten der neue Diesel in einen großen Tank.

Die Firma hat nach eigenen Angaben ein Verfahren entwickelt, mit dem ein Gemisch aus Diesel und Wasser als Treibstoff für Kraftfahrzeuge eingesetzt werden kann. Der Wasseranteil des neu entwickelten Kraftstoffs liegt bei mehr als 50 Prozent, bestätigt André Linow. Der gelernte Kühlan­lagenbauer ist bei der Firma Seus für die technische Umsetzung zuständig.

Mit dem genannten Wasseranteil sei dieser Kraftstoff nicht nur günstiger, sondern auch bis zu zehn Prozent effizienter als herkömmlicher Treibstoff. Zudem sei der CO<tiefe>2</tiefe>-Ausstoß um etwa 70 Prozent geringer als gewöhnlich. In Wissenschaftlerkreisen gilt es durchaus als umstritten, ob sich aus Öl und Wasser eine dauerhafte Emulsion herstellen lässt. Seit zehn Jahren wird bei EGM daran geforscht, sagt der Papenburger Unternehmer und geschäftsführende Gesellschafter Wolfgang Gesen. Seit 35 Jahren entwickelt der 62-Jährige, der eigentlich einen kaufmännischen Beruf gelernt hat, Konsumgüter. Mit Kaffeemaschinen und -filtern ist er groß geworden.

 


Lesen Sie den vollständigen Artikel in der "Wilhelmshavener Zeitung"
Digitale Ausgabe: WZ vom 12.09.2013
Kurzbeschreibung:

Keine Fördergelder vom Land für die Südzentrale +++ Alternative für Schortenser Kramermarkt wird gesucht +++ Heidmühler FC verliert Pokalspiel in Großefehn
Seitenzahl: 32
PDF Größe: 19,1 MB
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